„Hannover kann sich auf
‚Wundervolle Dinge‘ freuen!“
Im magaScene-Interview: Dr. Wolfgang Wettengel,
Ägyptologe und Kurator der Ausstellung „Tutanchamun: Ein immersives Abenteuer“

„Um dieOriginale zu schützen, bleibt nurdie Replik“ meint Dr. Wolfgang Wettengel.Foto: RaminFaridi

Pharaonen, Grabkammern, Mumien, Flüche: Das alte Ägypten hat schon immer die Fantasie der Menschen beflügelt. Die Ausstellung „Tutanchamun: Ein immersives Abenteuer“ ermöglicht aktuell bis Ende August eine spektakuläre Zeitreise durch das Leben des legendären Kind-Königs, der mit neun Jahren den Thron bestieg und mit 18 Jahren verstarb. In der Alten Druckerei auf dem Betriebsgelände der Madsack Mediengruppe in Bemerode ist diesmal der „Immersive Room“ aber nicht der alleinige Star, vielmehr ist es die akribisch nachgebildete Grabkammer, die die Besucher in die Rolle ihres Entdeckers Howard Carter schlüpfen lässt. Das Ausstellungskonzept basiert auf den akribischen Aufzeichnungen des Archäologen und den brillanten Bildern des Grabungsfotografen Harry Burton. 800 detailgetreue Nachbildungen der Schätze aus den insgesamt drei Grabkammern lassen auf den Spuren der alten Ägypter wandeln. Wissenschaftlich begleitet und kuratiert wird die im Jahr 2008 erstmalig in Zürich gezeigte Wanderausstellung von Dr. Wolfgang Wettengel. Wir sprachen mit dem Ägyptologen und Kulturwissenschaftler, Jahrgang 1954, über das Konzept der Ausstellung, die bis Ende August läuft. Das komplette Interview steht in der Juni-Ausgabe der magaScene.

magaScene: Herr Dr. Wettengel, wann wurde die Ausstellung das erste Mal gezeigt?magaScene: Mittlerweile nennen sich viele Ausstellungen „immersiv“ und wollen mit modernster 360°-Technologie und Virtual-Reality-Experience beim Publikum punkten. Sie auch?magaScene: Der Nachbau der Grabkammer, die jetzt in der Alten Druckerei zu sehen ist, beinhaltet Repliken. Wer hat diese erstellt?Die Ausstellung ist geöffnet: Mi., So. und feiertags von
10 bis 18 Uhr, Do., Fr. und Sa.
von 10 bis 20 Uhr.

Tickets und Infos unter
www.tut-ausstellung.com.
Druckansicht