Aaron Leithäuser begleitet in „While we are still here“ die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnprojekts „Lebenstraum Lebensgemeinschaft Jahnishausen“ und fragt nach Selbstbestimmung im Alter. Joshua Lennart Hummel beleuchtet in „Zwischen Innen und Außen“ die Bedeutung von Arbeit für Beschäftigte in Werkstätten für behinderte Menschen. Mit „Megaincendio“ dokumentiert Stefan Nieland die Folgen eines verheerenden Großbrandes in Valparaíso in Chile. Moritz Schorpp setzt sich in „The Melody of a Fallen Tree“ mit Herkunft, Erinnerung und Verlust im Schwarzwald auseinander. Emilie Herbst thematisiert in „Fluch der Algen – algues maudites“ die ökologische und gesundheitliche Bedrohung durch Grünalgen an der bretonischen Küste. Timo Jaworr porträtiert in „Spiridons Erben“ Läuferinnen und Läufer des 100 Marathon Clubs. Felix Posner gibt in „Stage of Inclusion“ Einblicke in die Ausbildung von Schauspielstudierenden mit geistiger Behinderung. Rafael Heygster untersucht in „Democracy Dies in Daylight“ das Erstarken rechter Bewegungen in Deutschland. Lorenz Alois Huter hinterfragt in „Kitzbühel – a Rigid Gaze?“ touristische Bildwelten seiner Heimatstadt. Lasse Branding analysiert in „The Atlas of Evidence: Visual Perspectives of the ICTY“ Fotografien als juristische Beweisstücke. Simon Eymann macht in „Jurtopia“ alternative Lebensformen mittels Virtual Reality erfahrbar. In „Songs of the Taiga“ thematisiert Nora Schwarz das Verschwinden borealer Urwälder in Schweden. Alex Martin untersucht in „UTOPIA“ die Geschichte der ungarischen Planstadt Dunaújváros. Andreas Briese richtet in „Fettes Land“ den Blick auf die Schwarzerde der Hildesheimer Börde. Martin Albermann beschreibt in „Wo Marx nie war“ den Wandel der Stadt Chemnitz, während Martin Ly in „Arbeit an der Pause“ kurze Momente der Erholung im Arbeitsalltag beobachtet.
Die Ausstellung ist täglich von 12 bis 20 Uhr in der GAF / Eisfabrik, Seilerstraße 15d, zu sehen. Der Eintritt ist frei.