Bukowski zeichnet darin die Entwicklung der Solarenergie über mehrere Jahrzehnte nach. Im Zentrum stehen weniger technische Einzelheiten als die Menschen, die den Wandel vorangetrieben haben. Wissenschaftler, Ingenieure, Unternehmer, Handwerker und weitere Beteiligte entwickelten Ideen, erprobten neue Verfahren und hielten trotz Rückschlägen an ihren Ansätzen fest. Für sein Buch sprach Bukowski mit zahlreichen Solarpionieren und verknüpfte deren Erfahrungen zu einer Geschichte über die Entstehung und Verbreitung der Technologie.
Dabei beschreibt der Autor auch, wie unsicher der Erfolg zunächst war. Was heute vielerorts zum gewohnten Bild gehört, begann mit Versuchen, deren spätere Bedeutung kaum abzusehen war. Manche Vorhaben galten als Wagnis, andere stießen auf Skepsis oder Widerstand. Erst über Jahre und Jahrzehnte entstand aus vielen einzelnen Entwicklungen eine Technik, die inzwischen weltweit eingesetzt wird.
Die Lesung richtet den Blick damit zugleich auf die Bedingungen gesellschaftlicher Veränderungen. Bukowski zeigt anhand der Solarenergie, dass Fortschritt häufig nicht mit einem einzelnen Durchbruch beginnt, sondern aus vielen Ideen, Experimenten und Rückschlägen entsteht. Die Geschichte soll verdeutlichen, welchen Anteil Menschen haben, die neue Ansätze auch dann weiterverfolgen, wenn ihr Nutzen zunächst noch nicht allgemein anerkannt wird.
Michael Bukowski gehörte über längere Zeit zum Ensemble der Klimashow „vollehalle“. Bei der Veranstaltung im Pavillon verbindet er die Geschichte der Solarenergie mit den persönlichen Erfahrungen jener Menschen, die an ihrer Entwicklung beteiligt waren.Mehr Infos: sonnenmärchen.de