Ein Knopf für alle Fälle
Wie der Hausnotruf der Johanniter mehr Sicherheit im Alltag bietet. Dahinter steckt ein professionelles Sicherheitsnetz

Olav Grote (links),Dienststellenleiter derJohanniter im OrtsverbandDeister (Ronnenberg) imGespräch mit langjährigenKunden des Hausnotruf-Einsatzdienstes, dem Ehepaar Renate und Hans Mentner.Foto: JUH / Marcel Schwarzenberger

Der Vorgang ist einfach: Per Knopfdruck steht der Johanniter-Notrufdienst vielen Menschen zur Seite. Dahinter steckt ein professionelles Sicherheitsnetz.

Renate und Hans Mentner sind beide über 80 Jahre alt, wohnen in Ronnenberg in der Region Hannover und sagen von sich: „Wir sind froh, hier zu leben.“ Zur wichtigen Infrastruktur rund um ihr Zuhause gehört auch der Hausnotruf-Einsatzdienst der Johanniter. An vielen Dienststellen der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) gibt es Einsatzdienste mit ausgebildeten Crews. So auch in Ronnenberg – nur wenige hundert Meter vom Ehepaar Mentner entfernt. Beide tragen sie einen Hausnotrufknopf als Armband. Der gebe ihr zusätzliche Sicherheit im Alter, sagt Renate Mentner. Seit gut 23 Jahren schon. Ihr Mann ist seit diesem Jahr dabei.

Es gibt Basisgeräte, die auf Wunsch auch mit Mobilgeräten erweitert werden können. Diese versorgen die Johanniter auch mit GPS-Daten und einem Sprechkanal, falls eine Person auf einem Spaziergang in Not gerät. Und es gibt die Handsender – wahlweise am Arm oder an einer Halskette zu tragen. Zudem ergänzen smarte Endgeräte, darunter Smartwatches, die Gerätefamilie.

Renate Mentner kennt das Grundprinzip aus eigener Erfahrung sehr gut: Drückt sie den Knopf, meldet sich zuerst die Einsatzzentrale der Johanniter über Lautsprecher. „Darauf kann man sich verlassen“, sagt die Pensionärin. Sie habe auch schon versehentlich gedrückt, aber das werde ja stets rasch geklärt. Im März vor zwei Jahren stürzte sie vor ihrem Haus und brach sich das Handgelenk. Auch da meldeten sich die Johanniter sofort und schickten Hilfe. Den Knopf erreichbar immer dabei zu haben – darum geht es. „Auch beim Duschen; die Handsender sind wasserdicht“, betont der Ronnenberger Dienststellenleiter Olav Grote.

Im Hintergrund betreiben die Johanniter zudem wichtige Strukturen, damit Technik, Abrechnung und Kundenservice reibungslos funktionieren. Gemeinsam bilden alle Mitarbeitenden ein stabiles Sicherheitsnetz für die Menschen, die auf den Johanniter-Hausnotruf vertrauen. Mehr 16.000 Menschen verlassen sich allein im Großraum von Hannover auf den Notrufdienst der Johanniter. Welche Vorteile die Nähe zu Hilfsorganisationen wie den Johannitern mit sich bringen kann, weiß Renate Mentner bereits seit 2004. Seit einem Schlaganfall vertraut sie dem Hausnotrufsystem. „Mein Mann und unsere Tochter sagten damals: Ohne Hausnotruf kommst du nicht nach Hause“, erinnert sich Renate Mentner. Seit diesem Jahr ist auch ihr Mann Hans beim Hausnotruf dabei; seines Herzens wegen. Dienststellenleiter Olav Grote nimmt sich Zeit für einen Besuch, wünscht beim Abschied alles Gute und sagt: „Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit.“

Noch bis 2. November 2026 laufen die Sicherheitswochen der Johanniter. Der Hausnotruf kann vier Wochen lang kostenlos getestet werden. Mehr Infos gibt es unter: www.johanniter.de/hausnotruf-testen oder telefonisch im KundenServiceCenter: unter (0800) 0019214 (kostenfrei).

Am Dienstag, 20. Oktober 2026, bieten die Johanniter eine kostenlose Beratung vor Ort an. Kundenberater Jens Schweitzer wird im Johanniter-Forum (Osterstraße 29, Hannover-City) zwischen 10 und 17 Uhr alle Fragen rund um den Hausnotruf und Sicherheit im eigenen Zuhause beantworten (ohne Termin).

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