Digital weiter vorn
Hannover bestätigt Platz sieben im Smart City Index 2026

Hannover. Mit Platz sieben im Smart City Index 2026 gehört die Landeshauptstadt erneut zu den digital führenden Großstädten Deutschlands. Untersucht wurden 83 Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt Rang sieben erreicht und dabei mit dem Sprung von Platz 41 den bislang größten Aufstieg innerhalb eines Jahres in der Geschichte des Rankings geschafft.

Der Digitalverband Bitkom bewertet für den jährlich erscheinenden Index die fünf Bereiche Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. In der Stadtverwaltung und im öffentlichen Raum sind inzwischen zahlreiche Digitalprojekte umgesetzt worden.

Dazu zählen KI-Assistenten im Wohngeldbereich, das städtische Service-Portal und weitere digitale Dienstleistungen. Straßenbäume werden teilweise digital gesteuert bewässert. Der Digital-Kiosk soll digitale Teilhabe ermöglichen, während die Klimakiste in der Altstadt als bepflanzter und begehbarer Rückzugsort an heißen Tagen dient. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch ein Solardach-Kataster und die kostenlose App hanno.guide für digitale Stadttouren. Mit Smart.Rad erhalten Radfahrer per App in Echtzeit Informationen über die Ampelphase an der nächsten Kreuzung. Auch Kulturprojekte wie das Beton-Piano auf dem Opernplatz zählen zur Smart-City-Strategie.

An der digitalen Stadtentwicklung wirken neben verschiedenen Bereichen der Verwaltung unter anderem kommunale Unternehmen, Üstra und Enercity sowie Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtgesellschaft mit.

Ende August hat der Rat die Weiterentwicklung der Initiative Smart City #HANnovativ beschlossen. Künftig soll die urbane Resilienz stärker in den Mittelpunkt rücken. Digitale Infrastrukturen, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen und neue Formen der Zusammenarbeit sollen dazu beitragen, die Stadt widerstandsfähiger gegenüber Klimawandel, Ressourcenknappheit und Krisen zu machen. Oberbürgermeister Belit Onay erklärt: „Das aktuelle Ergebnis unterstreicht, dass die digitale Transformation in Hannover nachhaltig vorangetrieben wird“, erklärt Oberbürgermeister Belit Onay.

„Die erneute Platzierung unter den Top 10 des Smart City Rankings ist keine Momentaufnahme, sondern Ausdruck einer langfristigen Strategie, in der die Digitalisierung der Verwaltung und die digitale Entwicklung unserer Stadt smart miteinander verbunden werden – für eine lebenswerte Stadt und einen leistungsfähigen Standort.“

Die Platzierung soll nach Angaben der Stadt zugleich Ansporn sein, digitale Infrastruktur, Bürgerservices und weitere Anwendungen kontinuierlich auszubauen. RED
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