Leuchtturm Recken-Schmiede setzt Professionalisierung fort
Sparkasse Hannover wird erste Hauptpartnerin des Handballbundesliga-Nachwuchses

Die TSV Burgdorf will nicht nur in der Spitze. sondern auch in der Breite Zeichen und Impulse setzen.Foto: Oliver Krebs
Region Hannover. Holger Staab ist Ur-Burgdorfer und Handballer durch und durch. Seit fünf Jahren ist er Vorsitzender der TSV Burgdorf, mit 3200 Mitgliedern einer der größten Breitensportvereine Niedersachsens. Die Recken-Schmiede - der Nachwuchs des Bundesligateams - ist für Staab ein Aushängeschild, das weit über die Grenzen Burgdorfs hinaus bekannt sei. Ein Leuchtturm, bei dem die Nachwuchsarbeit jetzt noch weiter professionalisiert wird. Die Sparkasse Hannover ist jetzt Hauptpartnerin der Reckenschmiede, die sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat, zur neuen Saison hat die TSV Burgdorf ein Elite-Training eingeführt. Der Verein hat in jedem Jahr seit der Einführung das HBL-Jugendzertifikat erhalten, die A- und B-Jugend hat schon mehrfach die Finalspiele der Jugendbundesliga erreicht.

Für Recken-Geschäftsführer Eike Korsen ist die Recken-Schmiede ein wichtiger Teil der Vereinsphilosophie. Möglichst viele Spieler sollen an den Profikader herangeführt werden. Einer von ihnen ist U18-Europameister Julius Pöthke, der die Zugehörigkeit zur Reckenschmiede als Privileg empfindet und sich „wie in einer Familie“ fühlt.

Gleichzeitig will die TSV Burgdorf die Strukturen kontinuierlich weiterentwickeln und über die Nachwuchsarbeit Impulse nicht nur in die Spitze, sondern auch in die Breite zu tragen. Darüber hinaus erfülle die Recken-Schmiede auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Koray Ayar, der als hauptamtlicher Nachwuchstrainer an der Schnittstelle zwischen Recken-Geschäftsstelle und Stammverein sitzt, erläutert: „Es geht uns nicht nur darum, gute Handballer auszubilden und ans Maximum zu bringen, sondern junge Menschen auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben zu begleiten. Dafür wollen wir allen Nachwuchsspielern starke Werte und Fähigkeiten vermitteln, die ihnen Orientierung für die Zeit nach ihrer aktiven Karriere und generell im Leben abseits des Profihandballs geben.“

Was die Breite angeht: Inzwischen gehören mehr als 100 Partnervereine und -schulen zum aktiven Netzwerk. Nachwuchskoordinator Heidmar Felixson sagt: „Ich gehe schon seit vielen Jahren regelmäßig in die Schulen und Vereine, um Kinder für den Sport mit all seinen vielen positiven Eigenschaften zu begeistern und insbesondere natürlich den Handball näherzubringen. Wir wollen den Handball in der gesamten Region fördern.“

Volker Alt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover, ergänzt: „Die Förderung von Kindern und Jugendlichen ist für uns ein wichtiger Bestandteil unseres Engagements in der Region. Die Sparkasse Hannover und Recken verbindet inzwischen eine Partnerschaft, die mehr als 15 Jahre Bestand hat. Hier werden Leistungssport, Nachwuchsförderung und die Arbeit mit Vereinen und Schulen auf besondere Weise miteinander verbunden. Genau das passt zu unserem Selbstverständnis als Starkmacherin der Region Hannover.“ ok
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