Er läuft für Liebe, Frieden und Demokratie
Marathon-Europameister Amanal Petros von Hannover 96 spricht über Erfolge, die Streckenprobleme in Birmingham und Rassismus, den er erlebt

Siegermentalität: Amanal Petros freut sich in Birmingham über Gold.Foto: Sven Hoppe/dpa

Amanal Petros ist zurück von seiner Tour der Schmerzen. Der Marathon-Europameister von Hannover 96 genießt nach seinem EM-Triumph in Birmingham einige freie Tage. Der 31-jährige Sportsoldat hatte unter schweren Bedingungen souverän Gold gewonnen und in der Teamwertung zudem Silber für Deutschland geholt. Petros, der mit dem Laufteam Niedersachsen trainiert, trägt eine Baseballkappe und eine Kette mit Kreuz. Und er strahlt die meiste Zeit. Im Interview spricht der Vizeweltmeister von 2025 aber auch über unschöne Themen.

Amanal Petros, wenn Sie wie ein Zauberer mit dem Finger schnippen könnten und in ein neues Haus einziehen, wo würde das in Hannover stehen?

Sie kommen tatsächlich endlich aus Bochum nach Hannover in diesem Herbst und werden hier wohnen.

Das EM-Gold ist ein weiterer Riesenerfolg. Dabei war dieses Jahr nicht einfach. In London waren Sie 15. und enttäuscht. Dann kamen Sie stärker zurück. Wie haben Sie das geschafft?

Wie war Ihre Reaktion?

Also sofort voller Fokus auf die nächste Aufgabe ...

Sie sind ein dominantes Rennen gelaufen. Und Sie hatten es unter Kontrolle, richtig?

Sie haben mal gesagt, dass Sie merken, wenn die Rivalen nachlassen.

Die Strecke in Birmingham war extrem anspruchsvoll ...

Inzwischen sind Sie ein Star der Leichtathletik. Werden Sie oft angesprochen auf der Straße?

Es gab nicht nur positive Kommentare nach Ihrem Erfolg. Erfahren Sie Hass in den sozialen Medien?

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