Im Mittelpunkt der Urbanen Kunstwoche stehen großformatige Murals, Graffiti und weitere Formen der Straßenkunst. Das Festivalgelände soll sich dabei Schritt für Schritt in eine offene Galerie unter freiem Himmel verwandeln. Anders als bei einer klassischen Ausstellung sind nicht nur die fertigen Werke zu sehen: Das Publikum kann auch beobachten, wie Motive entwickelt und Flächen gestaltet werden, und mit den beteiligten Künstlern ins Gespräch kommen.
Für das Festival haben sich Kreative aus mehreren europäischen Städten sowie aus Afrika angekündigt. Zum Programm gehören unter anderem Difuz aus Marseille, Rookie the Weird aus Münster, Ona Salvador aus Barcelona, Les Crayons und Iota aus Brüssel sowie Reinier Landwehr aus Rotterdam. Aus Berlin reist die Birds Crew an, aus Hamburg die AFC Crew. Home 87 kommt aus Basel, Mayamiko aus Blantyre. Auch die hannoverschen Künstlerinnen Mirea und Myra sind beteiligt. Weitere nationale und internationale Gäste sollen das Aufgebot ergänzen.
Hola Utopia beschränkt sich jedoch nicht auf das Zuschauen. In Workshops und bei der Onboarding ArtSchool können Interessierte selbst Techniken der Urban Art kennenlernen und kreativ arbeiten. Einen weiteren Einblick in die Arbeiten der Beteiligten bietet der Art & Gift Shop, in dem Werke, Prints und andere Produkte der Künstler angeboten werden.
Auch Musik gehört zum Festivalprogramm. Live-Auftritte sind von Cabhopper aus den USA und Mattis aus Hannover angekündigt. Damit verbindet Hola Utopia die Arbeit an Wänden und Leinwänden mit Konzerten und Begegnungen auf dem Gelände.
Das Hola Utopia – Urban Art Festival läuft vom 24. bis 30. August an der BBS Glocksee beziehungsweise am Café Glocksee, Glockseestraße 35. Der Eintritt ist frei.