Im Fokus sind Aktionen für bedürftige und benachteiligte Menschen und Familien, für die Umwelt und für eine vielfältige Gesellschaft. Durchs Bündeln der vorhandenen Kräfte „hast du eine stärkere Sichtbarkeit für die Themen, eine größere Präsenz. Und wir haben eine Möglichkeit, weitere Projekte ins große Ganze dort einzuordnen“, erläutert 96-Geschäftsführer Henning Bindzus. Eine Fußballsaison lang liefen die Vorbereitungen. In der Zeit kamen immer neue Partner dazu, „die thematisch neue Felder abbilden. Wir können uns breiter aufstellen, über das Jahr noch mehr tun und Sachen sichtbar machen, die es bisher vielleicht nicht waren“, betont Bindzus.
Als Partner sind unter anderem Drogerie-Gigant Rossmann und die Getränkefirma Vilsa dabei. Versicherer Linexo will die Rad-Infrastruktur an Spieltagen verbessern – da gehe es auch um eingespartes CO₂. Die hannoversche Dependance der US-Kette Dunkin‘ verschenkt zum Beispiel bei der 96-Saisoneröffnung am Samstag 1896 Donuts an Fans.
96 hat das Netzwerk initiiert, sieht sich selbst aber explizit nicht als Mittelpunkt. Heißt: Gewünscht ist, dass die Netzwerkpartner künftig miteinander soziale Projekte anschieben. Botschafter sind unter anderem die 96-Clubikonen Altin Lala und Bastian Hellberg sowie Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay.
Dem langjährigen 96-Profi Lala fiel die Zusage leicht: „Ich habe viel vom Verein, von der Stadt und den Menschen in Hannover bekommen. Wenn man etwas zurückgeben und Gutes tun kann, ist es einfach, Ja zu sagen.“
Das ging Hellberg, der auch Aufsichtsrat bei 96 ist, genauso. „Ich bin Kind der Region und freue mich, meine Kontakte einzubringen, um Gutes zu tun, Menschen und auch Randgruppen zu helfen“, freut sich der einstige Libero: „Es sind lobenswerte Aktionen und ich finde es toll, dass das jetzt gebündelt worden ist und wir einen großen Kreis an Unternehmen haben, die bereit sind, zu unterstützen.“
Stadt Hannover und die Region tun das auch – einerseits als Botschafter, andererseits tatkräftig. OB Onay: „Es gibt viele Berührungspunkte. Wir haben als Stadt natürlich zusätzliche Möglichkeiten. Wir freuen uns riesig, dass 96 hier ganz viele Kräfte bündelt – und wir unseren Beitrag leisten können.“