Anlass ist ein doppeltes Jubiläum: Vor 25 Jahren wurde der erste von der Künstlerin gestaltete Raum eröffnet, zwei Jahre später folgte die vollständige Grotte. Direktorin Anke Seegert spricht mit Fachleuten und Zeitzeugen über die ursprüngliche Funktion der Grotte als Element der Gartenkunst, ihre wechselvolle Entwicklung und den Weg vom historischen Bauwerk zum begehbaren Kunstwerk.
An der Runde nehmen Ronald Clark, ehemaliger Direktor der Herrenhäuser Gärten, sowie Thomas Amelung teil, der als Gartenmeister für den Großen Garten und den Georgengarten tätig war. Hinzu kommen der Bauhistoriker Bernd Adam vom Büro für Bauforschung in Garbsen und Genia Wackerhahn von der Leibniz Universität Hannover, die sich mit der Geschichte der Landschaftsarchitektur und der Gartendenkmalpflege beschäftigt.
Der Eintritt zur Gesprächsrunde ist frei, erforderlich ist jedoch ein kostenloses Ticket aus dem Online-Shop der Herrenhäuser Gärten. Im Foyer gilt freie Platzwahl. Der Veranstaltungsraum ist nur über mehrere Stufen erreichbar und deshalb nicht barrierefrei.
Im Anschluss können Besucher den illuminierten Großen Garten erkunden oder dort picknicken. Brunnen, Fontänen, Hecken und Figuren werden nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet. Dazu erklingt Georg Friedrich Händels „Wassermusik“ in einer Aufnahme der Hannoverschen Hofkapelle. Die Illumination dauert von 22 bis 23 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Die Grotte bleibt bis 22.30 Uhr geöffnet. Karten für die Illumination gibt es an der Schlosskasse.