Der TÜV Süd rät beim Schlauchkauf auf die Herstellerangaben zu Berstdruck und Betriebsdruck (in bar) zu achten. Der Betriebsdruck zeigt an, für welchen Wasserdruck der Schlauch im Alltag ausgelegt ist. Der Berstdruck sollte deutlich darüber liegen, damit der Schlauch auch kurzfristige Druckspitzen aushält.
Überhaupt kann man sich fragen, ob ein Gartenschlauch die beste Wahl ist. Wer etwa Kübelpflanzen, Beete oder Hecken wässern will, ist mit einem Tropfbewässerungsset womöglich besser beraten. Das gibt das Wasser über individuell einstellbare Tropfdüsen langsam und bodennah ab. Der Vorteil laut TÜV Süd: Die Feuchtigkeit gelangt direkt an die Wurzeln der Pflanzen. Es verdunstet weniger Wasser.
Und auch Wasserverluste durch überlaufende Töpfe oder Untersetzer erübrigen sich damit.
Für Rasenflächen kommen Regner infrage. Für rechteckige Flächen eignet sich etwa ein Schwenkregner oder ein Viereckregner mit einem länglichen Schwenkarm mit mehreren Düsen. Sollen bogige Rasenverläufe oder kleine Rasenflächen gegossen werden, sind Kreis- oder Teilkreisregner eine gute Idee. Außerdem sollte der Regner einstellbar sein. Sonst werden womöglich Wege, Fassaden oder Nachbargrundstücke unnötig bewässert. Um herauszufinden, ob ausreichend oder zu viel Wasser im Rasen ankommt, sollte man bei der ersten Nutzung eines neuen Regners einen Regenmesser aufstellen.
Rasen auf Sandboden sollte bei Trockenheit alle drei bis vier Tage mit zehn bis 15 Litern Wasser pro Quadratmeter versorgt werden. Bei Lehmboden reicht eine Bewässerung pro Woche mit 15 bis 20 Litern pro Quadratmeter aus.