Schwimmoffensive: Hilfe am Beckenrand

Hannover. Die Schwimmoffensive Hannover baut 2026 die Ausbildung von Helferinnen und Helfern für Schwimmkurse aus. Gemeinsam mit dem Landesschwimmverband Niedersachsen wird aus den bisherigen ÜLAS-Kursen die neue Qualifizierung zur Schwimmlernbegleitung. Sie richtet sich an Menschen, die Vereine, Schulen und Kitas bei der Wassergewöhnung und beim Anfängerschwimmen unterstützen möchten.

Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Vorausgesetzt wird allerdings, dass die Teilnehmenden selbst sicher schwimmen können. In der Fortbildung geht es unter anderem um Wassergewöhnung, Wasserbewältigung, die Erstschwimmart Rückenschwimmen und Grundlagen der Rettungsfähigkeit. Die Kurse werden im C-50-Flexbereich der Übungsleiter-C-Ausbildung Breitensport sowie zur Verlängerung der DOSB-Übungsleiter-C-Lizenz anerkannt. Die Teilnahme kostet 15 Euro.

Für 2026 sind zunächst zwei Termine vorgesehen: Schwimmlernbegleitung 1.0 am Sonntag, 20. September, und Schwimmlernbegleitung 2.0 am Sonntag, 18. Oktober. Künftig soll die Qualifizierung aus drei Teilen bestehen; der dritte Teil umfasst eine Hospitation. Weitere Informationen sollen Anfang 2026 über den Landesschwimmverband Niedersachsen veröffentlicht werden.Hintergrund ist der anhaltend hohe Bedarf an Schwimmkursen. Seit 2022 wurden nach Angaben der Schwimmoffensive rund 12.000 Kinder in 1.000 Kursen erreicht. 45 Prozent der teilnehmenden Kinder erwarben ein Schwimmabzeichen. Zudem wurden 631.115 Euro Drittmittel für Schwimmkurse und 32.000 Euro für Qualifizierungen gebunden. Auch in den Sommerferien 2026 gibt es wieder kostenlose Kurse in der Region. Die Angebote im Büntebad Hemmingen und im Delfi Bad Gehrden sind nach Angaben der Schwimmoffensive jedoch bereits ausgebucht.

Nähere Informationen für
Eltern sowie Interessierte, die sich zur Schwimmlernbegleiterin oder zum Schwimmlernbegleiter ausbilden lassen möchten,
stehen online auf
schwimmoffensive-hannover.de
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