Auch beim Wohnen reicht die Spannbreite von der behutsamen Modernisierung bis zum neuen Quartier. Das Haus K26 in der Kleefelder Straße zeigt, wie ein Reihenmittelhaus von 1930 energetisch erneuert und innenarchitektonisch neu geordnet wurde. Im St. Nikolai Stift an der Appelstraße wurde bezahlbarer Seniorenwohnraum klimafreundlich modernisiert. Im Pelikanviertel markieren zwei ovale Wohntürme den Auftakt und Abschluss eines neuen Wohnquartiers. In Limmer bildet das „Portal zur Wasserstadt“ mit Wohnen, Pflege und Gewerbe den Eingang zum neuen Stadtquartier. Am Kronsberg sind gleich mehrere aktuelle Wohn- und Quartiersprojekte vertreten: „Am Grünen Bogen“ setzt auf gemeinschaftliche Freiräume, Wohnungsmix, Kita, Dachbegrünung, Solarenergie und Wärmepumpen. Das Areal Nord/A6 am Maria-Telkes-Platz kombiniert Geschosswohnungsbau und verdichtete Einfamilienhäuser rund um einen grünen Gartenhof. Die Reihenhäuser am Kapellenplatz ergänzen eine denkmalgeschützte Hofstelle und schaffen zwischen Straßenseite und gemeinschaftlichem Grünraum neue Wohnqualitäten. Schulbauten bilden einen weiteren Schwerpunkt: Die Grundschule Kastanienhof wurde erweitert, barrierefrei erschlossen und brandschutztechnisch ertüchtigt. An der Alice-Salomon-Schule ist ein barrierefreier Sporthallen-Neubau als Passivhaus entstanden. Die IGS Südstadt an der Pfalzstraße verbindet Umbau, Sanierung und Erweiterung eines denkmalgeschützten Ensembles mit heutigen Anforderungen an Ganztag, Kita und Sport. An der Lutherschule ist ein Erweiterungsbau auf dem Schulhof zu sehen, der den Bestand respektiert und zugleich einen neuen städtebaulichen Auftakt schafft.
Ergänzend bietet der Tag der Architektur in Hannover eine kostenfreie geführte Fahrradtour, bei der mehrere Objekte gemeinsam erkundet werden können.