Im Mittelpunkt standen sehr unterschiedliche Bereiche des öffentlichen Lebens. Kontrolliert wurden unter anderem Schulwege, sogenannte Elterntaxis, Spielplätze, Kioske und Shisha-Bars. Auch Parkverstöße, die Leinenpflicht für Hunde, Verkehrskontrollen, Tuning-Verstöße und mögliche Fälle illegaler Beschäftigung gehörten zu den Schwerpunkten.
Nach Angaben von Polizei und Stadt wurden Personen, Fahrzeuge, Gewerbeobjekte und Spielplätze überprüft. Dabei stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße fest. Allein im Bereich der Ordnungswidrigkeiten lag die vorläufige Zahl bis Freitagmittag letzter Woche, während die Aktionswoche noch lief, bei mehr als 1.200 Verfahren.
Den größten Anteil hatten fast 900 Parkverstöße sowie Fehlverhalten zwischen Radfahrenden und Fußgängern. Häufig führten auch Geschwindigkeitsüberschreitungen und gefährliche Situationen zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden oder zwischen Radfahrenden untereinander zu Anzeigen. Hinzu kamen Rotlicht- und Vorfahrtsverstöße sowie Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde.
Neben Ordnungswidrigkeiten registrierten Polizei und Stadt 45 Straftaten. Mehr als die Hälfte davon betraf Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Weitere Verfahren wurden unter anderem wegen Beleidigung, Körperverletzung, unerlaubten Handels mit Cannabis sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln wie Kokain und Heroin eingeleitet.
Hannovers Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe wertete die Aktionswoche positiv. „Die Zahlen zeigen, dass das konzentrierte Vorgehen in der abgelaufenen Woche ein Erfolg war. Wir haben nicht nur verstärkt auf die Einhaltung von Regeln des Zusammenlebens geachtet und angemahnt, sondern damit auch gegenüber denjenigen ein Zeichen gesetzt, die genau das von Stadt und Polizei einfordern. Denn gefühlte Sicherheit wird durch die gezeigte Präsenz gestärkt“, so von der Ohe.