Besonders „Sport im Park“ setzt auf das, was im Alltag oft den Unterschied macht: Bewegung in Gemeinschaft. Nach einem Rekordsommer 2025 mit rund 40.000 Teilnahmen startet die Reihe nun in ihre bislang umfangreichste Saison. Bis zum 20. September stehen mehr als 1.900 kostenlose Kurse auf dem Programm. Parks, Grünflächen und öffentliche Plätze werden dabei zu offenen Bewegungsorten für alle, die Lust haben, etwas für sich zu tun.
Das Angebot ist breit gefächert. Yoga, Functional Training, Tanz, Fitnesskurse, Teamsport sowie Bewegungsangebote für Familien und ältere Menschen gehören dazu. Dabei richtet sich das Programm ausdrücklich an alle Altersgruppen und Fitnesslevel. Wer schon sportlich ist, findet neue Impulse. Wer lange nichts gemacht hat, kann niedrigschwellig wieder einsteigen. Es geht nicht um Leistung, sondern um Teilhabe, Begegnung und Freude an Bewegung.
Die Auftaktveranstaltung am 26. Mai im Maschpark zeigte, wie groß das Interesse ist: Mehr als 500 Teilnehmende starteten dort in acht verschiedenen Sport- und Bewegungskursen in die neue Saison. Organisiert wird „Sport im Park“ vom Fachbereich Sport, Bäder und Eventmanagement der Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit zahlreichen Sportvereinen, Einrichtungen und lizenzierten Übungsleiter*innen.
Parallel dazu bringt die Stadt mit „QR-Trainer“ digitale Unterstützung auf ihre Fitnessparcours. An sechs Standorten im Stadtgebiet wurden Schilder mit speziellen QR-Codes installiert: am Sportleistungszentrum, am Haspelfelder Weg beziehungsweise an der Hoppenstedtwiese, am Canarisweg, am Lister Turm, im Grünzug Vahrenheide und im Volkspark Vinnhorst. Wer den Code mit der Smartphone-Kamera scannt, erhält direkt Zugang zu kostenfreien Trainingsprogrammen.
Der Vorteil: Die Workouts sind auf den jeweiligen Standort zugeschnitten. Sie berücksichtigen also die Ausstattung des Fitnessparcours vor Ort. Nutzende können zwischen verschiedenen Trainingskategorien wie Fitness, Fitnessparcours oder Entspannung wählen und ihr Schwierigkeitslevel anpassen. Ein Algorithmus stellt bei jedem Scan aus mehreren hundert Einzelübungen ein neues Programm zusammen. So bleibt das Training abwechslungsreich und individuell. Videos erklären zusätzlich die Nutzung der Geräte und zeigen die korrekte Übungsausführung.
Entstanden ist „QR-Trainer“ in Kooperation mit der österreichischen Firma Outworx. In Städten wie Graz und Linz wurde das Konzept bereits umgesetzt. In Hannover ist das Projekt zunächst auf drei Jahre befristet. Fällt die Auswertung positiv aus, ist eine Verstetigung und Ausweitung geplant.
In der Praxis heißt das: Die Stadt schafft Angebote, die unmittelbar im Alltag funktionieren. Wer also schon länger nach einem unkomplizierten Anlass gesucht hat, wieder aktiver zu werden, findet ihn jetzt vielleicht direkt um die Ecke.