Das Spektrum der Ausstellung reicht von Mathematik über Magnetismus bis zu magischen Illusionen. Was zunächst nach Schulstoff klingt, wird im Zinnober zu einem Erlebnis für Kopf, Hände und Fantasie. Kinder und ihre erwachsenen Begleitpersonen können Häuser entwerfen und einrichten, durch ein virtuelles Labyrinth laufen, eine große Murmelbahn bauen oder beim Wettertheater ausprobieren, wie sich Naturphänomene spielerisch darstellen lassen. „Wir haben besonders beliebte Ausstellungsstücke aus den vergangenen 15 Mitmach-Ausstellungen ausgewählt, aufbereitet und daraus ein ebenso abwechslungsreiches wie vielschichtiges Gesamterlebnis kreiert“, sagt Renate Dittscheidt-Bartolosch, Vorsitzende des Trägervereins „Zinnober – Ein Museum für Kinder und Jugendliche in Hannover e.V.“
Auch wer gern tüftelt, kommt auf seine Kosten: Knobelaufgaben warten darauf, gelöst zu werden, ungewöhnliche Spiegel eröffnen neue Perspektiven, und in der Druckwerkstatt wird traditionelles Handwerk erlebbar. So entsteht ein Ausstellungsbesuch, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern neugierig macht.
Gerade darin liegt die Stärke des Kindermuseums. „Lieblingsstücke – The Best of Zinnober“ richtet sich nicht nur an Kinder, sondern auch an Erwachsene, die gemeinsam mit ihnen auf Entdeckungsreise gehen möchten – und sich vielleicht noch an alte Exponate erinnern, die dazu einladen, die Welt mit den neugierigen Augen eines Kindes zu betrachten. Die Ausstellung lädt dazu ein, vertraute Themen neu zu sehen und Naturwissenschaft, Technik, Gestaltung und Spiel miteinander zu verbinden.
Begleitend zur Mitmach-Ausstellung bietet das Kindermuseum wie gewohnt Workshops und Aktionen an. Am Sonnabend, 6. Juni, geht es von 11 bis 13 Uhr um Gelplattendruck mit Pflanzenteilen.
Am Sonnabend, 20. Juni, folgt ein Workshop, in dem die Teilnehmenden ihr eigenes Buch binden dürfen. Die Teilnahme kostet jeweils 3 Euro zuzüglich Museumseintritt.