Harken, graben, mähen: Gartenarbeit kann schweißtreibend sein. Richtig dosiert und ausgeführt ist sie ein wertvolles Ganzkörpertraining – und eine Wohltat für die Psyche. Orthopäde Arne-Björn Jäger erklärt, warum er dafür das Konzept des orthopädischen Gärtnerns entwickelt hat und wie auch Menschen mit chronischen Schmerzen des Bewegungsapparats davon profitieren.
Wenn man im Garten Unkraut jätet, kann der Rücken nach einer Weile ganz schön weh tun. Warum finden Sie als Orthopäde Gärtnern trotzdem sinnvoll?
Wie kam es dazu, dass Sie dieses Konzept entwickelt haben?
Dem Namensgeber der Schrebergärten?
Wurde Ihr Konzept auch umgesetzt?
Was genau hatten die Patienten?
Was haben Sie festgestellt?
Was sind die größten Fehler, die Hobbygärtnerinnen und -gärtner machen?
Empfehlen Sie also eine Art Warm-up?
Wie intensiv ist Gartenarbeit? Kann sie das Fitnessstudio ersetzen?
Was tun, wenn sich nach getaner Arbeit dann doch Knie oder Rücken melden?
Dazu setzt man sich zum Beispiel auf einen Tisch, lässt die Beine locker hängen und pendelt mit den Unterschenkeln vorsichtig vor und zurück. Bei Rückenschmerzen hilft oft das Hochlegen der Beine, da dadurch der untere Lendenwirbelbereich entlastet wird. Manchmal sorgen auch Wärmeanwendungen für Linderung. Schlimmstenfalls kann man abends eine Schmerztablette nehmen, um eine Schonhaltung zu vermeiden. Wenn die Beschwerden nach einigen Tagen nicht von allein verschwinden, sollte man allerdings den Orthopäden aufsuchen.