Den Horizont erweitern

Hannover. Unter dem Titel „Out of the Bubble“ laden hannoversche Autorinnen und Autoren zu Lesungen und Gesprächen über gesellschaftliche Konflikte und unterschiedliche Sichtweisen ein. Der Eintritt ist frei. Grundlage der Veranstaltungsreihe ist die Anthologie „Öffnete die Tür und ging hinaus…“, die im hannoverschen Klassenbuch Verlag erschienen ist. Darin setzen sich 20 Schreibende literarisch mit kontroversen Fragen auseinander – etwa damit, ob ein respektvoller Austausch trotz gegensätzlicher Meinungen noch möglich ist.

Eine Lesung beginnt am Dienstag, 2. Juni, um 18.30 Uhr im Stadtteilzentrum Krokus, Thie 6. Unter der Überschrift „Unterschiedliche Meinungen – halten wir das aus?“ lesen Miriam Ebbing und Jule Zemke aus der Anthologie. Ebbing arbeitet unter anderem in den Bereichen Kostüm, Illustration, Lichtkunst und Experimentalfilm. Schreiben versteht sie als Verbindung aus Text, Zeichnung und Begegnung. Zemke arbeitet in der Psychiatrie. Die Moderation übernimmt Stefanie Kopetschke, Autorin, Herausgeberin und Mitbegründerin des Klassenbuch Verlags.

Eine weitere Veranstaltung folgt am Sonnabend, 20. Juni, ab 18.30 Uhr im Kulturbüro Südstadt, Böhmerstraße 8b. Dort geht es um die Frage „Können sich Männer und Frauen noch verstehen?“ Es lesen Carmela Dentice und Valentina Poveda. Dentice beschreibt Schreiben als Widerstand und Möglichkeit, Sprachlosigkeit zu überwinden. Poveda veröffentlicht Prosa und Lyrik mit feministischen Schwerpunkten und ist als Social-Media-Managerin tätig. Moderiert wird der Abend von Burkhard Wetekam vom Autor:innenzentrum Hannover. Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@kulturbuero-suedstadt.de. RED
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