Für den Wirtschaftsstandort Hannover kommt der Streik zu einem sensiblen Zeitpunkt: Ausgerechnet zum Auftakt der international bedeutenden Innovations- und Industriemesse müssen sich damit zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Viele Messegäste dürften auf alternative Verkehrsmittel ausweichen müssen, was zusätzliche Belastungen im Straßenverkehr erwarten lässt.
Nicht vom Ausstand betroffen sind die S-Bahn- und Regionalbahnlinien. Auch das On-Demand-Angebot sprinti im Umland bleibt verfügbar, wenngleich es laut Üstra in einzelnen Kommunen zu Einschränkungen kommen kann. Ergänzend steht das Leihrad-System „sprintRad“ uneingeschränkt zur Verfügung. Die von Regiobus im Umland betriebenen Linien werden nur am Dienstag, 21. April, bestreikt, dann allerdings inklusive der Schulbusverkehre. Am Montag, 20. April, fahren diese Verbindungen planmäßig.
Messegästen wird empfohlen, frühzeitig mehr Zeit für ihre Anreise einzuplanen und verstärkt auf alternative Mobilitätsangebote auszuweichen.Eine Übersicht aller Stadtbahn- und Buslinien und wann diese von dem Streik betroffen sind, stellt die Üstra auf uestra.de bereit.