So gelingt Eisbaden – Schritt für Schritt

Wer das Eisbaden ausprobieren möchte, sollte behutsam beginnen.

Vorbereiten: Gewöhnen Sie den Körper schrittweise an Kälte, zum Beispiel mit Wechselduschen oder Kaltwasseranwendungen an Armen und Beinen.Aufwärmen: Vorab mit Hampelmännern, Kniebeugen oder Armschwingen warm werden. Bei Infekten pausieren!Temperatur wählen: Für Einsteiger sind 10 bis 15 Grad Celsius gut verträglich – kälter muss es nicht sein.Eintauchen: Ruhig und konzentriert bis zur Brust eintauchen, den Kopf mit einer dicken Mütze schützen und nicht untertauchen.Atmen: Eine ruhige, kontrollierte Atmung meistert die natürliche Schreckreaktion.Dauer: Nur so lange, wie es sich gut anfühlt – Sekunden reichen anfangs. Neoprensocken verlängern die Zeit.Aufwärmen: Gründlich abtrocknen, warm anziehen, Tee trinken, bewegen. Kein heißes Duschen – das belastet den Kreislauf.Wichtig: Bei Herz-Kreislauf-Problemen, Asthma oder starken Ängsten vorab ärztlichen Rat einholen und mindestens das erste Bad unter Anleitung durchführen. Bei Schmerzen, Atemnot oder starkem Frieren sofort raus!Alternativ zum großen Eisbad gelingen kleinere Kneipp-Anwendungen an Armen und Beinen auch zuhause – zum Beispiel unter fließendem Wasser oder in einem stabilen Bottich im Garten oder auf dem Balkon.
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