An den gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben ändert sich durch die Fusion nichts. Dazu gehören insbesondere die Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Wasserabflusses, die naturnahe Entwicklung der Gewässer und die Unterstützung der Mitglieder beim Hochwasserschutz. Die neue Struktur soll unter anderem Synergien nutzen, Verwaltungsabläufe vereinfachen und die fachliche Arbeit stärken.
Die beiden bisherigen Verbände arbeiten bereits seit mehreren Jahren eng zusammen und haben gemeinsame Projekte umgesetzt. Verbandsvorsteher Eckehardt Baumgarte vom GLV 52 bezeichnete die beschlossene Zusammenlegung als wichtigen Schritt für die künftige Arbeit. UHV-Verbandsvorsteher Heinz Widdel verwies ebenfalls auf die bereits gewachsene Zusammenarbeit.
Auch über die Fusion hinaus haben die Verbände 2026 mehrere Entwicklungen angestoßen. Dazu gehören der Umzug in eine neue Geschäftsstelle, die Gründung der Gewässerallianz Wesertal zusätzlich zur bestehenden Gewässerallianz Leine-Westaue sowie eine intensivere Zusammenarbeit mit dem südlich angrenzenden Unterhaltungsverband Ilse-Hamel. Im Rahmen der „Niedersächsischen Gewässerallianz“ arbeiten Verbände, Kommunen und weitere Akteure an Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur und der ökologischen Durchgängigkeit.
Mit dem Zusammenschluss entsteht zum Jahresbeginn 2027 ein gemeinsamer Verband, der künftig als Ansprechpartner für Kommunen, Behörden, Landwirtschaft, Naturschutz und weitere Beteiligte fungiert.