Insgesamt beteiligen sich derzeit 16 der 21 regionsangehörigen Kommunen an der U16-Wahl: Neben Laatzen und Hemmingen sind Wahllokale in Burgdorf, Garbsen, Gehrden, Isernhagen, der Landeshauptstadt Hannover, Langenhagen, Lehrte, Neustadt am Rübenberge, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Springe, Uetze und Wunstorf vorgesehen.
Wählen können alle Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren, eine Altersgrenze nach unten gibt es nicht. Voraussetzung ist, dass sie sich eine eigene Meinung bilden und selbstständig abstimmen können. Wie bei einer Parteienwahl gibt es eine Stimme. Das Ergebnis hat allerdings keinen Einfluss auf die offizielle Kommunalwahl am 13. September.
Die U16-Wahl soll Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Demokratie praktisch zu erleben. Die meisten Wahllokale befinden sich deshalb in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, auch Schulen können sich beteiligen. Die Region Hannover koordiniert die Aktion, für die Umsetzung vor Ort sind die Kommunen zuständig.
Neben der Wahl sind verschiedene Angebote zur politischen Bildung geplant. Jugendliche können sich beispielsweise an Wahlausschüssen beteiligen und dadurch Einblicke in die Organisation einer Wahl und ehrenamtliches Engagement erhalten.
Die Ergebnisse der U16-Wahl sollen am 1. Oktober veröffentlicht werden. Anschließend werden sie statistisch ausgewertet und mit jungen Menschen und Fachkräften diskutiert.
Weitere Informationen sowie eine Übersicht der Wahllokale gibt es unter
www.team-jugendarbeit.de.