Bereits seit zwei Monaten nutzbar sind die Flächen am Expo-Weg in Laatzen-Mitte mit rund 750 Quadratmetern sowie am Wilhelm-Henze-Weg in Rethen mit etwa 550 Quadratmetern. Insgesamt hat die Stadt damit innerhalb eines Jahres rund 1800 Quadratmeter eingezäunte Freilaufflächen für Hunde geschaffen.
„Der große Zuspruch zu den ersten beiden Hundewiesen zeigt, wie wichtig solche Angebote sind. Deshalb haben wir kurzfristig nach einer weiteren geeigneten Fläche gesucht und sie hier am Sirupweg gefunden“, sagt Bürgermeister Kai Eggert. „Ich kann mir vorstellen, noch weitere Flächen im Stadtgebiet zu prüfen, und freue mich wie immer auf Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern.“
Die neue Hundewiese am Sirupweg war zuvor eine städtische Grünfläche, die ein- bis zweimal jährlich gemäht wurde. Für die Herrichtung als Hundeauslauffläche investierte die Stadt rund 7000 Euro. Zur Ausstattung gehören neben einem Zaun samt Tor außerdem eine Sitzbank, ein Mülleimer und eine Beschilderung, die die Wiese als offiziellen Freilaufbereich ausweist. Die regelmäßige Pflege übernimmt der Betriebshof.
„Besonders während der Brut- und Setzzeit bieten solche Flächen eine gute Möglichkeit, Hunden Bewegung zu ermöglichen und zugleich Rücksicht auf Natur und Wildtiere zu nehmen“, sagt Marvin Meyer, der das städtische Team Grünflächen leitet.
In Laatzen sind laut Verwaltung derzeit 1890 Hunde gemeldet, vor zehn Jahren waren es 1810. Die Stadt weist darauf hin, dass Hundehalterinnen und Hundehalter auch auf der Freilauffläche für ihre Tiere verantwortlich bleiben. Sie müssen Verunreinigungen entfernen und auf andere Hunde und Menschen Rücksicht nehmen.