Sanierung der K266
Zwischen Gleidingen und Ingeln-Oesselse wird saniert

Laatzen. Die Region Hannover lässt die K266 zwischen Gleidingen und Ingeln-Oesselse sanieren. Die Arbeiten haben am 6. Juli begonnen und betreffen einen rund vier Kilometer langen Abschnitt. Die Straße wird nach Angaben der Region täglich von etwa 9500 Fahrzeugen genutzt. Die Kosten liegen bei rund 1 Million Euro.

Die Sanierung ist in fünf Abschnitte aufgeteilt. Seit Donnerstag wird in Gleidingen zwischen der Zufahrt zum Golfplatz und der Einmündung Rohhillen gearbeitet. Bushaltestellen innerhalb der Baustelle werden nicht angefahren. Der Golfplatz ist nur aus Richtung Gleidingen erreichbar, Rohhillen nur aus Richtung Ingeln-Oesselse. Der Edeka-Markt kann in dieser Phase nur aus Richtung Ingeln-Oesselse angefahren werden.

Der zweite Abschnitt beginnt am 24. Juli gegen 16 Uhr. Er betrifft den Bereich von der Einfahrt zur Shell-Tankstelle bis zur Zufahrt zum Golfplatz. Anliegergrundstücke können dort während der Arbeiten nicht mit dem Auto erreicht werden. Der Edeka-Markt bleibt nur aus Richtung Ingeln-Oesselse erreichbar. Am 27. Juli sind Markierungsarbeiten bei laufendem Verkehr vorgesehen; dabei kann es kurzfristig zu Behinderungen kommen.

Vom 28. Juli an folgt der Abschnitt in Ingeln-Oesselse zwischen der Einmündung Rohhillen und der L410. Rohhillen ist dann nur aus Richtung Gleidingen erreichbar. Der Busverkehr soll mit Einschränkungen weiterlaufen. Anliegerverkehr ist nach Angaben der Region auf eigene Gefahr möglich; das gilt auch für die Zufahrt zum Edeka-Markt.

Der vierte Bauabschnitt beginnt am 30. Juli um 6 Uhr und umfasst in Ingeln-Oesselse auch den Bereich der Einmündung Borkumer Straße bis zur L410. Die Haltestellen in der Baustelle werden nicht bedient. Fahrzeugverkehr von Anliegern ist im gesperrten Bereich nicht möglich. Der Edeka-Markt kann dann nur aus Richtung Gleidingen erreicht werden. Im fünften Abschnitt ist am 8. August ab 6 Uhr zwischen Rohhillen und L410 kein Fahrzeugverkehr möglich.

Zu Fuß und mit dem Fahrrad bleiben alle Grundstücke während der Bauzeit erreichbar. Eine durchgehende Erreichbarkeit mit dem Auto kann die Region dagegen nicht gewährleisten. In gesperrten Bereichen müssen Fahrzeuge außerhalb abgestellt werden. Betroffene Anwohner erhalten nach Angaben der Region gesonderte Schreiben. Rettungsfahrzeuge können die Baustelle im Notfall jederzeit passieren.

Grund für die Arbeiten sind erhebliche Schäden an der Kreisstraße. Bei der regelmäßigen Zustandserfassung des Straßennetzes wurden unter anderem Risse, Flickstellen, Ausbrüche, Spurrillen und Unebenheiten festgestellt. Eine Sanierung einzelner Teilstücke bewertet die Region als unwirtschaftlich. Durch die Bündelung der Arbeiten sollen Sperrzeiten begrenzt und Belastungen für Anwohner sowie den öffentlichen Nahverkehr verringert werden . RED
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