Die Arbeiten beginnen in der Kalenderwoche 22 und dienen der planmäßigen Kontrolle des Kanalnetzes. Zum Einsatz kommen Hochdruckspülungen sowie anschließende Kamerabefahrungen, mit denen der Zustand der Leitungen überprüft wird.
Während der Arbeiten kann es laut Stadtverwaltung in einzelnen Haushalten vorübergehend zu Beeinträchtigungen kommen. Betroffen seien insbesondere Anschlüsse mit bestehenden Ablagerungen oder Verstopfungen, etwa durch Fette, Öle oder Feuchttücher. Mögliche Begleiterscheinungen seien gluckernde Abflüsse durch verdrängte Luft, Spritzwasser aus Abläufen oder kurzzeitiger Rückstau von Schmutzwasser.
Die Stadt empfiehlt deshalb, betroffene Abläufe vorübergehend zu verschließen. Bei tieferliegenden Entwässerungseinrichtungen wie Keller-WCs oder bei stärkeren Verstopfungen könne dies allerdings nicht ausreichen. In solchen Fällen sei eine funktionierende Rückstausicherung erforderlich. Diese sei für alle Schmutzwasseranschlüsse vorgeschrieben. Die Stadt Hemmingen bittet Anwohner um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Arbeiten. Kurzfristige Terminverschiebungen seien aufgrund äußerer Umstände möglich.