Die ersten Liveauftritte sind für 2028 geplant. „Wir müssen erst mal noch ein wenig bekannter werden und brauchen dann auch eine bestimmte Zahl an Liedern, die wir bei einem Konzert spielen können“, sagt Cohrs. Auch in der Elektropop-Szene wird Emoice gut angenommen. Der Song ist direkt nach der Veröffentlichung in die Deutschen Alternative Charts eingestiegen. Diese Charts bestehen seit 1997 und werden durch Meldungen von DJs ermittelt, die in Clubs auflegen. „Hier werden keine Malle-Hits nach Verkauf bewertet, sondern Independent-Songs“, sagt Cohrs.
Der Pattenser Musiker lernte Schwab 2024 durch ein Projekt für die KGS Pattensen kennen. Gemeinsam mit drei Schülerinnen produzierte Cohrs dort das Lied „Zurück“, das als eine Art Hymne für Pattensen gedacht war. Der Song setzte sich in der Stadt jedoch nicht durch. „Das ist schade, weil ich viel Zeit und Herzblut investiert habe. Doch so ist das manchmal, und am Ende bleibt immer noch eine Erfahrung, aus der ich lerne“, sagt Cohrs. Schwab hatte für den Song gleich drei Remixe beigesteuert und war auch bei der Premierenfeier vor Ort. „Wir haben uns von Beginn an gut verstanden. Als wir das erste Mal telefonierten, dauerte das Gespräch direkt drei Stunden“, sagt Cohrs. Die Lieder haben beide dann gemeinsam über den digitalen Austausch entwickelt. „Wir haben zig Gigabytes hin- und hergeschickt und zahlreiche Zoom-Meetings gehalten“, sagt Cohrs. Für die Produktion des Videos holten sie sich noch Unterstützung von Frank Stienen, der auch schon für The Cohrsi einige Videos produziert hat und selbst auch Musiker ist. Der Videodreh ist fotografisch auch auf der Seite emoice.de dokumentiert. Das Video selbst ist unter dem Bandnamen Emoice auf youtube.com zu finden.