Hemmingen.
Nach der Winterpause lädt das
Römerlager Wilkenburg zu einer neuen Veranstaltung ein, die sich einem lange vernachlässigten Thema der Altertumsforschung widmet: der Hygiene im Römischen Reich. Unter dem Titel „Die römische Toilette – Hygiene zwischen Müll und Marmorsäulen“ sprechen Ralf Mußinghoff und Anton von der Augustus Gesellschaft mit Dr. Wolfram Letzner von der Frontinus Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie in der Millionenstadt Rom sowie in anderen Teilen des Reiches die Entsorgung menschlicher und tierischer Hinterlassenschaften organisiert wurde. Während dieser Bereich der Alltagsgeschichte über Jahrzehnte kaum beachtet wurde, hat sich die Forschung seit den 1980er-Jahren intensiver damit beschäftigt. Ein umfassendes Überblickswerk erschien dazu erst im Jahr 2025. Die Veranstaltung findet am Sonnabend, 11. April, von 14 bis 15 Uhr im Römerlager Wilkenburg, Infocenter am Ende der Straße „Dicken Riede“ in Hemmingen-Wilkenburg statt. Besucher werden gebeten, nicht vor den Kleingärten zu parken, sondern auf ausgewiesene Parkmöglichkeiten, etwa am Friedhof an der Wilkenburger Straße, auszuweichen. RED