Laut beunruhigten Tierliebhabern am Sundern betrifft das vor allem die sogenannte Protected Bike Lane. Sie verbindet die Kreisel an der Stadtbahn-Endhaltestelle in Hemmingen-Westerfeld und am Ortseingang von Arnum. „Viele Tiere finden den Weg zwischen den absperrenden Bodenmarkierungen des Radweges zur Straße hin nur schlecht und werden dort dann überfahren“, beobachtet der Harkenblecker Udo Scherer. Innerhalb von rund 20 Minuten hat er deshalb dort schon mal in der Dämmerung fast ebenso viele Erdkröten per Hand eingesammelt und zu Fuß über die Straße getragen. „Ich habe nach Möglichkeit den Autofahrern gewinkt, hier langsamer zu fahren. Aber sie haben wahrscheinlich gar nicht gesehen, dass dort Erdkröten die Straße kreuzten“, so der engagierte Radfahrer.
Auch am südlichen Ortseingang von Wilkenburg haben sich vergangene Woche viele Erdkröten wieder auf ihren traditionellen Weg gemacht. Auf der Alten Dorfstraße (K222) sind sie vor allem im Bereich des Sportplatz-Parkplatzes zu finden. „Ich bin die Strecke abgelaufen, konnte auf der Straße aber keine toten Kröten finden“, so Sibylle Maurer-Wohlatz. Die Vorsitzende vom BUND Region Hannover und Naturschutzbeauftragte der Region Hannover für Pattensen hatte sich nach Anrufen auf den Weg nach Wilkenburg gemacht. „Keine toten Kröten zu finden, hat mich auch nicht verwundert, denn sie sind sicherlich längst von Krähen und Bussarden gefressen worden“, so Maurer-Wohlatz. Nur auf dem Parkplatz habe es noch tote Tiere gegeben.
„Hinweise, dass es an der K222 oder im Umfeld des Sundern Bereiche gibt, die als kritisch für Amphibien anzusehen sind, erreichten die Verwaltung in der Vergangenheit bislang nicht“, erläutert Stadtsprecherin Samanta Noller. Zwischen der Region und der Stadt gebe es einen regelmäßigen Informationsaustausch. „Die Stadt prüft für die in ihrer Zuständigkeit liegende Göttinger Straße im Bereich des Sundern, ob kurzfristig Krötenwarnschilder aufgestellt werden können“, ergänzt Noller.Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Spiel und die Freude am Ausprobieren. Ohne feste Vorgaben entstehen kurze Geschichten direkt aus dem Moment heraus. Ziel ist es, auf Impulse der Mitspielenden einzugehen und sich gegenseitig zu unterstützen. „Impro ist mehr als nur eine Theaterform – es ist ein Lebensgefühl. Jeder kann improvisieren“, sagt Kursleiterin Sarah Hope. Neue Spielerinnen und Spieler seien ausdrücklich willkommen. „Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Offenheit, Lust aufs Unbekannte und eine Prise Mut sind die einzigen Voraussetzungen, um mitzumachen“, so die Kursleiterin.