Der Preis geht auf das Engagement von Dr. Fedor Strahl zurück, der sich früh dafür einsetzte, junge Menschen für Natur- und Umweltschutz zu begeistern. „Auch wenn der Zeitgeist vorgaukelt, dass die Überlebensfähigkeit der Erde von den virtuellen Welten des Internets abhänge, so sind wir Menschen als biologische Wesen doch abhängig von Boden, Wasser, Klima, Tieren und Pflanzen“, begründete er einst sein Engagement. Nach seinem Tod entschloss sich seine Frau Krista Strahl, den Jugendnaturschutzpreis weiterzuführen und damit die Förderung junger Naturschützender weiterhin zu sichern.
Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre, die in Niedersachsen ein Projekt im Naturschutz begonnen oder bereits abgeschlossen haben. Bewerben können sich Einzelpersonen ebenso wie Gruppen, Schulklassen oder Mitglieder der Naturschutzjugend NAJU. Der Bewerbung sollte eine Beschreibung des Projektes beiliegen. Diese kann durch Zeichnungen, Fotos, Skizzen, Videos, Lagepläne oder andere Materialien ergänzt werden. Zusätzlich ist eine kurze Begründung hilfreich, warum das Projekt durchgeführt wurde und welche Ziele damit verbunden sind. Gefördert werden praktische Naturschutzmaßnahmen, die der Erhaltung der freilebenden Tier- und Pflanzenwelt dienen. Beispiele sind etwa das Aufstellen eines Krötenzaunes, die Anlage einer Wildblumenwiese oder der Bau eines naturnahen Gartenteiches. Ebenso können theoretische Arbeiten zu Themen aus dem Natur- und Umweltschutz eingereicht werden. Der Jugendnaturschutzpreis ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert. Der erste Preis ist mit 500 Euro, der zweite Preis mit 300 Euro und der dritte Preis mit 200 Euro verbunden.
Bewerbungen können bis zum 31. Juli 2026 eingereicht werden. Postalisch an: NABU Niedersachsen, Stichwort „NABU Jugendnaturschutzpreis“, Alleestraße 36, 30167 Hannover – oder per E Mail an: info@NABU-niedersachsen.de.