Laatzen.
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as Land Niedersachsen unterstützt 30 besonders finanzschwache Kommunen mit insgesamt rund 18,6 Millionen Euro aus dem Bedarfszuweisungsfonds. Auch die Stadt Laatzen profitiert von dem Programm: Für die Beschaffung eines Rüstwagens für die Freiwillige Feuerwehr erhält die Kommune 635.000 Euro. Die Mittel dienen der gezielten Stärkung des abwehrenden Brandschutzes. Nach Angaben der für Laatzen zuständigen SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Silke Lesemann können mit der Förderung dringend notwendige Investitionen umgesetzt werden, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr langfristig zu sichern.Aus dem Bedarfszuweisungsfonds werden notwendige kommunale Investitionen im Brandschutz gefördert. Dazu zählen unter anderem Neubau, Erweiterung und Sanierung von Feuerwehrhäusern sowie die Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen, technischer Ausrüstung und Schutzkleidung. Die Förderquote liegt in der Regel bei rund 75 Prozent der förderfähigen Kosten, bei größeren Projekten sind Zuschüsse von bis zu 1,6 Millionen Euro möglich. Lesemann verwies darauf, dass der Investitionsbedarf der Kommunen im Brandschutz weiterhin hoch sei. Gerade angesichts steigender Kosten sei die Unterstützung des Landes wichtig, um die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren zu sichern. Das Land halte auch 2026 an der gezielten Förderung finanzschwacher Kommunen fest, um notwendige Investitionen trotz angespannter Haushaltslagen zu ermöglichen.