Nach den Feiertagen lohnt es sich zunächst, den Glücksklee aus seiner oft sehr kleinen Verkaufsschale in einen etwas größeren Topf umzusetzen. Wichtig ist dabei ein Gefäß mit Abzugsloch, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Als Substrat eignet sich handelsübliche Blumenerde, die locker und durchlässig ist. Denn: Staunässe verträgt der Glücksklee nur schlecht.
Der Standort sollte hell sein, jedoch ohne direkte Mittagssonne. Ideal sind Fensterbänke mit Ost- oder Westausrichtung. Bei ausreichend Licht öffnen sich die Blätter tagsüber und schließen sich abends – ein typisches Merkmal des Sauerklees. Gegossen wird mäßig: Die Erde sollte leicht feucht bleiben, zwischen den Wassergaben darf die oberste Schicht antrocknen. Auch im Winter gilt: lieber zu wenig als zu viel gießen.
Nach einigen Wochen oder Monaten kann der Glücksklee eine Ruhephase einlegen. Die Blätter welken dann und ziehen sich zurück, was häufig fälschlich als Zeichen des Absterbens interpretiert wird. Tatsächlich zieht sich die Pflanze nur in ihre Knollen zurück. In dieser Zeit sollte kaum gegossen werden. Nach einer Ruhepause von einigen Wochen treibt der Glücksklee bei wieder zunehmendem Gießen meist von selbst neu aus.
Ab dem Frühjahr kann die Pflanze auch auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden, allerdings geschützt vor starkem Regen und Frost. Mit etwas Geduld wird aus dem kurzlebigen Silvesterschmuck so eine dauerhafte Zimmer- oder Balkonpflanze, die nicht nur Glück symbolisiert, sondern auch Freude macht.