Mehr Grün,weniger Verkehr am Maschpark
Deutliche Mehrheit für autofreien Veloroute: Über 4000 Menschen haben sich
an der Planung für den Bereich zwischen Maschpark und Leineufer beteiligt

Hannover. Der Bereich zwischen Maschpark und Leineufer soll sich deutlich verändern: grüner, zugänglicher, ruhiger und mit mehr Platz zum Verweilen. Wie groß das Interesse an dieser Entwicklung ist, zeigt die nun abgeschlossene Beteiligung zum Projekt „Maschpark und Leineufer wiedervereint“. Mehr als 4000 Menschen haben sich an der Ideenfindung beteiligt. Aus den Rückmeldungen ergibt sich ein klares Bild: Viele Bürgerinnen und Bürger begrüßen die geplante und vom Rat beschlossene Umgestaltung des Areals, zu der auch der Umbau der Culemannstraße in eine Veloroute ohne Kfz-Verkehr gehört.Damit geht es nicht nur um eine veränderte Verkehrsführung, sondern um die Frage, wie ein zentraler Stadtraum künftig genutzt werden soll. Wo heute Verkehr das Bild mitprägt, sollen mehr Grünflächen entstehen, neue Wegebeziehungen geschaffen und die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Geplant sind außerdem drei neue Orte zum Ankommen und Verweilen: der Bristol-Platz, der Wasserplatz und der Loretta-Platz.

Besonders deutlich fällt die Rückmeldung zur Entnahme des Kfz-Verkehrs aus der Culemannstraße aus. Von 1262 Personen, die sich mit Freitextbeiträgen direkt an die Planerinnen und Planer gewandt haben, äußerten sich 849 positiv dazu. Das sind mehr als zwei Drittel. 294 Personen bewerteten den Wegfall der Straße kritisch, 119 äußerten sich abwägend oder nicht eindeutig. Viele der positiven Beiträge enthielten zugleich konstruktive Hinweise für die weitere Gestaltung.

Auch die Ideen für die drei geplanten Plätze werden mehrheitlich positiv bewertet. In den Rückmeldungen wird deutlich, was sich viele Menschen für diesen Ort wünschen: einen lebenswerten, klimawirksamen Begegnungs- und Aufenthaltsraum mitten in der Stadt. Die Menschen wollen dort spazieren gehen, Rad fahren, die Nähe zur Leine erleben und sich in einem grüneren Umfeld aufhalten. Besonders häufig genannt wurden Natur- und Klimaschutz, Aufenthaltsqualität und Ruheorte, Sport- und Bewegungsangebote, Gastronomie und Kultur sowie eine stärkere Erlebbarkeit des Flusses.

„Hannover wächst zusammen – im Herzen der Stadt. Dass mehr als 4.000 Menschen an der Beteiligung mitgewirkt haben und die Ziele der Planung mehrheitlich unterstützen, ist ein starkes Signal für die weitere Entwicklung dieses besonderen Ortes“, sagt Oberbürgermeister Belit Onay.

Die Ergebnisse der Beteiligung werden auf hannover.de/maschpark veröffentlicht und sind bereits in die weitere Ausarbeitung der Planungen eingeflossen. Ziel bleibt es, den heute stark vom Verkehr geprägten Bereich in einen attraktiven Stadtraum zu verwandeln, der Natur, Klima, Erholung und nachhaltige Mobilität miteinander verbindet. Der Planungsentwurf geht nun in die politische Beratung. Nach der Sommerpause soll der Rat über das Vorhaben entscheiden. RED
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