Der Industrieverband Agrar (IVA) rät zur Faustregel: Je niedriger die Temperaturen sind und je weniger Blätter die Pflanzen haben, umso weniger wird gegossen. Bei Überwinterungstemperaturen unter 10 Grad Celsius genügt es, alle zwei Wochen wenig zu gießen. Dabei darf aber kein Wasser im Untersetzer stehen bleiben.
Ein hellgrüner Austrieb: Wenn die Pflanzen anfangen auszutreiben, ist das ein Zeichen dafür, dass sie nicht kalt genug stehen und der Stoffwechsel nicht zur Ruhe kommt. Daher unbedingt einen sehr dunklen, kalten Standort wählen, die Temperatur sollte zwischen 2 und 10 Grad Celsius liegen.Klebrige Stellen: In der zweiten Hälfte der Überwinterungszeit tritt häufig ein klebriger Belag unter den Pflanzen auf. Die Ursache sind Schildläuse, die durch trockene, warme Luft gefördert werden. Sind Gespinste an den Blättern, sitzen Spinnmilben an der Blattunterseite.Es hilft dann, das Klima zu verbessern: Zum einen sollte man an frostfreien Tagen lüften, zum anderen hilft es, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.Schimmelbefall auf der Erde: Der Industrieverband Agrar rät, Pflanzen regelmäßig auszuputzen und abgefallene Blätter von den Töpfen abzusammeln, um Schimmelbefall zu verhindern. Indem man die Erde mit Sand abdeckt, kann man dafür sorgen, dass das Substrat leichter abtrocknet.Kleine schwarze Fliegen: Ist die Erde zu feucht, schwirren an den Pflanzen häufig Trauermücken herum. Sie kann man mithilfe von Gelbtafeln bekämpfen.Faulige oder trockene Knollen: Wenn die Dahlien nach dem Ausgraben gut getrocknet wurden, wird es kritisch bei der Überwinterung. Dann sollte man die Kisten mit den Knollen in den ersten Wochen öfter kontrollieren, rät Buchautor und Landschaftsgärtner Horst Mager. Um Fäulnis zu verhindern, dreht Mager die Knollen, sodass die Feuchtigkeit ablüften kann.