Am Mittwoch, 11. November, ab 16.30 Uhr erläutert Professorin Ann-Kathrin Kößler vom Institut für Umweltplanung, wie sich die Artenvielfalt in Wohnquartieren stärken lässt. Im Mittelpunkt steht das Forschungsprojekt „BioWoQ“. Es untersucht unter anderem, welche Möglichkeiten Höfe, Vorgärten, Dächer, Fassaden und Grünstreifen bieten. Dabei geht es nicht allein um ökologische Wirkungen: Gemeinsam mit Bewohnern und Wohnungsunternehmen wird erforscht, wie sich entsprechende Maßnahmen umsetzen lassen, ohne die Wohnqualität oder den Betrieb der Anlagen zu beeinträchtigen.
Eine Woche später, am Mittwoch, 18. November, ab 16.30 Uhr, richtet Professor Tim Rieniets vom Institut für Entwerfen und Städtebau den Blick auf die Zukunft der Innenstädte. Unter dem Titel „Innenstadt: Comeback oder Abgesang?“ stellt er ein Projekt zur Umnutzung von Warenhäusern vor. Untersucht wird, wie die Weiterentwicklung bestehender Gebäude Ressourcen schonen und zugleich neue wirtschaftliche, soziale und kulturelle Impulse setzen kann.
Beide Vorträge dauern etwa 30 Minuten. Anschließend können Besucher Fragen stellen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung über go.lu-h.de/staedte-weiter-gedacht ist erforderlich. Weitere Veranstaltungen sind für Dezember geplant.
Begleitend zeigt die Universität am Innenstadtstandort ein sechs Meter langes Modell mit Ausschnitten aus Hannover und der Region. Es veranschaulicht, auf welchen räumlichen Ebenen die Forschung ansetzt: vom einzelnen Haus über das Quartier bis zu Wäldern und Flusslandschaften im Umland. Informationen zu Projekten sind ebenfalls ausgestellt. Das Modell lässt sich jederzeit durch das Schaufenster betrachten. In der LEIBNIZ.MITTE betreibt die Universität zudem einen Shop, der im November mittwochnachmittags geöffnet ist.