Im Mittelpunkt steht der Mond als Sinnbild beständiger Wiederkehr. Seine regelmäßigen Bewegungen und wechselnden Erscheinungsformen liefern die Anregung für ein künstlerisches Experiment, bei dem sich musikalische Motive, Körperbewegungen und visuelle Eindrücke überlagern. Wiederholungen werden dabei nicht als bloße Kopien verstanden, sondern als Ausgangspunkt fortlaufender Veränderungen.
Das Ensemble kombiniert klassische und zeitgenössische Kompositionen mit Improvisationen. Techniken wie Remix, Overdubbing und das Übereinanderschichten musikalischer Schleifen eröffnen Möglichkeiten, bekannte Motive neu zusammenzusetzen. Die Mitwirkenden wechseln zwischen musikalischen und darstellerischen Aufgaben. Das Publikum kann sich stellenweise selbst mit Stimme und Bewegung beteiligen.
Auf dem Programm stehen Werke und Songs von Claude Debussy, Kaija Saariaho, Tatjana Prelevic, Max Ewald Habel und Lenka Župková sowie Beiträge junger Komponisten von Musik 21 Niedersachsen. Hinzu kommen literarische Texte, unter anderem von Mascha Kaléko und Christian Morgenstern.
Beteiligt sind Lenka Župková an der Violine, Tatjana Prelevic am Klavier, Peter Hinz am Schlagwerk und Ehsan Ebrahimi am Santur. Cara Rother gestaltet den Tanz, Christiane Ostermayer übernimmt die gesprochenen Texte. Burkhard Scheller und Franz Betz steuern Lichtkunstobjekte bei.
Am Donnerstag, 29. Oktober, beginnt um 19 Uhr im tanzRAUM Faust eine Tanz-Jam mit Livemusik unter der Leitung von Cara Rother. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, eine Anmeldung unter musik-tanz-jam@gmx.de erforderlich. Am Sonntag, 1. November, steht dort um 19 Uhr die Konzert- und Tanzperformance auf dem Programm. Veranstaltungsort ist der tanzRAUM Faust, Zur Bettfedernfabrik 3. Der Eintritt erfolgt nach dem Prinzip „Pay what you can“: Die Besucherinnen und Besucher entscheiden selbst, wie viel sie bezahlen.
Die Reihe wird am Sonntag, 29. November, um 19 Uhr mit „Loop [the mind]“ in der Rampe, Gerhardtstraße 3, fortgesetzt.ensemble-megaphon.com.