Erstes Jugendparlament
in Hannover gewählt
Insgesamt 63 junge Menschen im Alter von 13 bis 19 Jahren kandidierten für das neue Gremium

Hannover. Das erste Jugendparlament der Landeshauptstadt Hannover steht fest. Bei der Online-Wahl haben sich 25 Jugendliche und junge Erwachsene einen Sitz in dem neuen Gremium gesichert. Insgesamt waren 63 Kandidatinnen und Kandidaten im Alter von 13 bis 19 Jahren angetreten.

Von den 44.962 Wahlberechtigten im Alter von zwölf bis 20 Jahren gaben 4.010 ihre Stimme ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 8,92 Prozent. 50 Stimmen entfielen auf die Möglichkeit, ungültig zu wählen.

„Mit einer Wahlbeteiligung von 8,92 Prozent liegt Hannover im oberen Mittelfeld vergleichbarer Jugendparlamentswahlen. Für die erste Wahl ist das ein gutes und ermutigendes Ergebnis. Besonders schön ist es, dass sich 63 junge Menschen zur Wahl gestellt haben und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich für die Interessen ihrer Generation einzusetzen. Ich bin gespannt auf die Ideen und Impulse, die das neue Jugendparlament in die Stadtgesellschaft und die kommunale Politik einbringen wird“, so die zuständige Dezernentin für Jugend, Familie und Sport, Susanne Blasberg-Bense.

Die 25 gewählten Mitglieder stammen aus zehn der 13 hannoverschen Stadtbezirke. Rund zwei Drittel von ihnen sind weiblich, etwa ebenso viele sind höchstens 17 Jahre alt.

Dem Jugendparlament gehören Mila Mayleen Albrecht, Zeen Almohammad, Fabien Barzani, Sara Boas, Johanna Bullerdiek, Bilge Celik, Emilia Erdmann, Hans Oskar Freiheit, Anike Hildebrand, Hanna Helena Hülsing, Khalil Ibrahim, Ravza Kösem, Milena Kusz, Henri Misfeld, Tilda Moldenhauer, Yva Maria Müller, Rebecca Nimo, Sophia Raukh, Jacob Reccius, Evan Adusei Sammo, Melisa-Mina Sahin, Matteo Sauthof, Saafir Siddique, Anic Sofi Wappler und Joud Zeini an.

Vor Beginn der parlamentarischen Arbeit verbringen die Gewählten vom 17. bis 22. Oktober gemeinsam Zeit im Feriendorf Eisenberg der Landeshauptstadt Hannover in Kirchheim in Hessen. Die konstituierende Sitzung folgt am Donnerstag, 12. November, ab 17.30 Uhr im Hodlersaal. Dabei sollen unter anderem Vorschläge für beratende Mitglieder in den Ausschüssen bestimmt werden. Über diese muss anschließend der Rat der Landeshauptstadt entscheiden.

Künftig soll das Jugendparlament einmal im Monat ab 17 Uhr im Hodlersaal tagen. Auch für junge Menschen ohne Sitz in dem Gremium sollen künftig weitere Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen werden. R/HR
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