Evakuierung:Was man einpacken sollte

Ein umfangreicher Fluchtrucksack oder Reisegepäck ist für die angekündigte Evakuierung nicht nötig. Wer seine Wohnung verlassen muss, sollte sich aber darauf einstellen, mehrere Stunden außer Haus zu verbringen und dabei auch mit Wartezeiten und gewissen Unannehmlichkeiten zu rechnen.

Die Betreuungsstelle bietet einen sicheren Aufenthaltsort, ist aber kein Hotel. Persönliche Bedürfnisse sollten deshalb möglichst selbst eingeplant werden.

Die Stadt Hannover empfiehlt ausdrücklich, notwendige Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen.

Sinnvoll sind außerdem etwas zu essen und zu trinken sowie eine zusätzliche Jacke oder ein Pullover. Wer auf Brille, Hörgerät, Gehhilfe oder andere medizinische Hilfsmittel angewiesen ist, sollte auch daran denken. Dazu gehören gegebenenfalls Ersatzbatterien, Ladegeräte oder weiteres Zubehör. Bei den Unterlagen genügt das, was für den Tag tatsächlich gebraucht werden könnte. Die Stadt nennt insbesondere Personalausweis oder Reisepass, Krankenversicherungskarte sowie wichtige medizinische Unterlagen. Auch Geld oder Geldkarte sollten nicht fehlen. Es geht ausdrücklich nicht darum, umfangreiche Akten mitzunehmen.

Das Handy sollte vor dem Verlassen der Wohnung geladen werden; Ladekabel oder Powerbank können hilfreich sein. Für längere Wartezeiten bieten sich außerdem ein Buch, eine Zeitschrift, Kopfhörer oder etwas anderes zur Beschäftigung an. Für Kinder können ein Spielzeug, Wechselkleidung und vertraute Gegenstände sinnvoll sein.

Vor dem Verlassen der Wohnung sollten Elektro- und Gasgeräte kontrolliert, Wasserhähne geschlossen und offene Flammen gelöscht werden.

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