Testament: Selbstbestimmt und wirkungsvoll
Mit dem geregelten Nachlass die Krebsforschung nachhaltig unterstützen

Viele Menschen möchten mit ihrem Lebenswerk etwas Gutes bewirken und ein Zeichen der Verbundenheit setzen. Wer über seine Zeit hinaus blickt, kann dafür eine Organisation im Testament einsetzen, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Dieses gehört zu den weltweit führenden Zentren der Krebsforschung. Wir sprachen mit Michaela Jacobsohn vom DKFZ, wie man die Forschungen des DKFZ mit einem Testament unterstützen kann.

Am DKFZ forschen rund 1.500 Wissenschaftler an einer komplexen Erkrankung, die jährlich bei rund 500.000 Menchen neu diagnostiziert wird. In den letzten 20 Jahren hat die Krebsforschung erhebliche Fortschritte errungen. Dadurch können Ärzte und Ärztinnen Erkrankte besser behandeln: Patienten leben länger und erfahren eine bessere Lebensqualität. Der Einsatz moderner Methoden und künstlicher Intelligenz lässt uns für die nächsten Jahre auf große Fortschritte hoffen. Der Weg dorthin bedarf aber großer Anstrengungen und eines langen Atems, um beim Patienten anzukommen.

Organisationen wie das DKFZ erben nur, wenn ein gültiges Testament aufgefunden wird. Fehlt dieses, erben entweder Angehörige oder der Staat. Deshalb ist es wichtig, die Anforderungen an ein Testament zu kennen und einen sicheren Aufbewahrungsort zu wählen, beispielsweise das Amtsgericht. Das DKFZ kann als Erbe oder Vermächtnisnehmer eingesetzt werden – beides bedeutet für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine große Motivation für ihren Einsatz. Interessierte lade ich herzlich ein, sich durch unseren kostenlosen Testamentswegweiser oder einen persönlichen Austausch zu informieren.

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