Im Anschluss ist ein Publikumsgespräch mit Cyranek und Miriam Roche-Knigge, Leiterin der Bestärkungsstelle – Beratung für Frauen bei Häuslicher Gewalt, geplant. Der Film thematisiert das Leben von Frauen in gewalttätigen Beziehungen, die Folgen der Gewalt und mögliche Wege aus solchen Situationen.
Sandra Hüller erzählt darin die Geschichte einer Frau, die sich nach Jahren aus einer von Gewalt geprägten Beziehung löst. Zugleich nimmt der Film gesellschaftliche und politische Strukturen in den Blick. Ein Tanzpaar setzt die Dynamik einer solchen Beziehung körperlich und ohne Worte in Szene.
„Tanz wird als nonverbale Darstellungs- und Ausdrucksform genutzt, um innere Gefühlszustände oder Paardynamiken zu beschreiben“, erläutert Cyranek. Dadurch könnten Grenzen, Gefühle, Gedanken und Erinnerungen in Bewegung übertragen werden.
Nach Angaben der Veranstalter registrierte die Polizei in der Region Hannover im Jahr 2025 insgesamt 6.631 Fälle häuslicher Gewalt. Die Bestärkungsstelle berät seit fast 30 Jahren betroffene Frauen. Roche-Knigge betont: „Häusliche Gewalt ist keine Privatsache.“Der Eintritt kostet 13 Euro. Karten sind an der Kinokasse und online beim Kino am Raschplatz erhältlich.