Prof. Dr. Anke Seegert, Direktorin der Herrenhäuser Gärten, schätzt das Zusammenspiel aus Kultur und der Spielstätte: „Der Blick über den Großen Garten in Abendstimmung, dazu der betörende Duft der Sommerblumen in den Wechselbeeten des Großen Parterres: Das sommerliche Gartentheater trägt einen ganz eigenen Zauber. Harmonisch fügen sich die Veranstaltungen der Sommernächte in den historischen Spielort ein. Ich freue mich jedes Jahr wieder auf das frische und abwechslungsreiche Programm.“ Programm- und Projektleitung Hannah Luttermann gibt einen Ausblick auf das Konzertprogramm und die Tanzevents: „Das Gartentheater wird in diesem Sommer zur Bühne für junge, spannende Acts aus Hannover, Hamburg, Leipzig, Berlin und Barcelona. Wer Lust hat, Neues zu entdecken und sich mitreißen zu lassen, ist hier genau richtig. Wer intensiver tanzen möchte, darf sich neben der „Herrenhausen Klubnacht“ mit elektronischer Musik auf unsere erste „Noche Latina“ freuen.“
Nach dem Start der Sommernächte am 31. Juli mit dem Bandkollektiv „Searching for Home“ folgt am 1. August eine Premiere: Die Sommernächte präsentieren gemeinsam mit der Salsa del Alma Dance Academy und kargah die erste „Noche Latina“ im Gartentheater. Am 2. August trifft ein Elektro-Duo auf ein Streichquartett: Dieses innovative Projekt von pølaroit mit dem Canea Quartett löst die Grenzen zwischen den Genres auf und verspricht einen Abend zwischen nordischer Melancholie, pulsierender Euphorie und klassischer Eleganz. Weiter geht es am 6. August mit Balkan Brass und globalen Rhythmen: Das Balkan Paradise Orchestra aus Barcelona umfasst zehn außergewöhnliche Musikerinnen, die in ihrer mitreißenden Performance eine kraftvolle Fusion von Balkan-Beats mit Pop, Jazz und elektronischer Musik präsentieren. Bereits zum dritten Mal in Folge bietet die Herrenhausen Klubnacht Vertretern der jungen elektronischen Musikszene Hannovers eine Bühne: Am 7. August gibt es vier Sets, mit dabei sind Annito & Daenski, Salty&Sour, Kreutzberg.live sowie Ruru und Zoephilie. Musikalisch sind viele tanzbare Genres vertreten, darunter Soul, Funk, House, Clubsound, Underground-Electro und Groove. Am 8. August spielen OTTOLIEN zum Heimauftakt ihrer Tour „Im Schutz der Nacht“ im Gartentheater ihr erstes großes Open-Air-Konzert. Indie-Pop mit Rap-Einflüssen prägen die Musik der Brüder Leo und Jonas. Als Support Act eröffnet Thelma Malar den Abend. Den Abschluss der Musik-Veranstaltungen setzt am 16. August „Conic Rose“ aus Berlin: Die fünfköpfige Band erschafft Klangflächen aus Elektro und Akustik, die an Stadtnachtfahrten und lichtdurchflutete Sehnsuchtsorte erinnern. Das Konzert ist eine Kooperation mit dem Jazz-Club Hannover.
Am 12. August feiert „Die Lange Nacht der Lüttje-Lage“ Gartentheater-Premiere: Die „Lüttje Lage“ gehört zur Hannoverschen Allgemeinen Zeitung wie aktuelle Nachrichten, das Wetter und Tipps für das kulturelle Angebot in Stadt und Umland. Die Glosse gibt es seit genau 30 Jahren und ist fester Bestandteil des Lokalteils. In einer langen Sommernacht werden nun die schönsten Glossen präsentiert. Die beliebten Poetry Slams in Kooperation mit „Macht Worte!“ – dem hannoverschen Poetry Slam bringen zwei Formate mit: Der „Best of Slam!“ am 13. August ist bereits ausverkauft. Am 14. August stehen dann gestandene Slam-Duos bei „Team Players!“ auf der Bühne und kämpfen um die Gunst des Publikums.
Kinofilme unterm Sternenzelt bilden den Abschluss der Sommernächte. Am 19. August läuft „Amrum“ von Regisseur Fatih Akin. Am 20. August führt „Die Progressiven Nostalgiker“ in das 1950er-Familienidyll von Michel, einem mittelmäßigen Bankangestellten und Ernährer, und seiner bessere Hälfte Hélène, die sich um Haushalt und Kinder kümmert. Am 21. August läuft „Father Mother Sister Brother“, ein Familien-Tryptichon von Regisseur Jim Jarmusch. In „Marty Supreme“ begleitet das Kinopublikum am 22. August den Schuhverkäufer Marty auf seiner Odyssee zum Ruhm. Den Abschluss der Sommernächte bildet die Krimi-Komödie „Therapie für Wikinger“.
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