Wer wird Deutscher Meister?
Der magaScene-Tipp: Hannover ist bereit für Die Finals 2026

Ju-Jutsu kann in der Swiss Life Hall verfolgt werden. Foto: Deutscher Ju-Jutsu-Verband e.V.

Vom 23. bis 26. Juli wird Hannover zum Zentrum des deutschen Spitzensports. Bei den Finals sollen 23 Sportarten ihre Deutschen Meisterschaften austragen – von etablierten Zugpferden wie Schwimmen, Turnen und Triathlon bis zu auffälligen und eher selten gesehenen Disziplinen wie BMX, Surfen, Windsurfen oder Coastal Rowing. ARD und ZDF begleiten das Multisport-Event an allen vier Tagen live im TV und in den Streams.

Zum Programm gehören 3x3 Basketball, Beachvolleyball, BMX Flatland, Bogensport, Breaking, Coastal Rowing, Gerätturnen, Gewichtheben, Kanu, Ju-Jutsu, Judo, Karate, Rapid Surfen, Rhythmische Sportgymnastik, Schwimmen, Segeln, Speed-Klettern, Speed Windsurfen, Stand-Up-Paddling, Trampolin, Triathlon und Wasserball. Gerade die ungewöhnlicheren Disziplinen dürften dem Ereignis ein eigenes Profil verleihen: Coastal Rowing am Steinhuder Meer, Rapid Surfen auf der Leinewelle, BMX Flatland im urbanen Umfeld oder Speed-Klettern auf dem Opernplatz stehen exemplarisch für ein Sportfestival, das bewusst auf neue Bilder und neue Erlebnisse setzt.

Ein Großteil der Meisterschaften findet direkt in Hannover statt. Der Opernplatz ist unter anderem für Stabhochsprung und Beachvolleyball vorgesehen, am Rathaus und auf dem Platz der Menschenrechte sollen 3x3 Basketball und Bogensport ausgetragen werden, während die Spiele des 7er-Rugby im Erika-Fisch-Stadion stattfinden sollen. Der Maschsee wird zur Bühne für die Kanu- und Ruder-Wettbewerbe. Im Stadionbad können die Schwimmer in unterschiedlichen Disziplinen angefeuert werden, in der Swiss Life Hall finden die Wettkämpfe in Gewichtheben, Ju-Jutsu, Judo und Karate statt. Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik und Trampolin sollen in der ZAG Arena ihre Titelkämpfe austragen. Für Sportarten, die noch mehr Wasser benötigen, als im Maschsee zu finden ist, nutzen die Finals das Steinhuder Meer. Dort sollen in den Disziplinen Triathlon, Coastal Rowing, Segeln und Windsurfen die deutschen Meisterinnen und Meister ermittelt werden. Auf diese Weise erhält auch die Region einen wichtigen Platz im Wettkampfreigen und die Veranstaltung kann mit einer besonders vielfältigen Kulisse glänzen, die von innerstädtischen Plätzen bis zu maritimen Wettkampfstätten reicht.

Einige der Sportarten geben in diesem Jahr ihr Finals-Debüt: Dazu zählen Beachvolleyball, Gewichtheben, Ju-Jutsu, Rapid Surfen und Windsurfen. Neben den klassischen Publikumsmagneten wie Schwimmen, Turnen oder Triathlon sind es gerade diese neuen und teils nicht ganz alltäglichen Formate, die den Reiz dieser Ausgabe des Sport-Events ausmachen. Außerdem kann Hannover die Gelegenheit nutzen, sich nicht nur als guter Gastgeber für den Spitzensport zu präsentieren, sondern auch als Stadt mit ungewöhnlichen Austragungsorten wie dem Maschsee und kurzen Wegen zwischen den Wettbewerben.

Wer Blut geleckt hat und so viel Sport wie möglich erleben möchte, der kann unter www.diefinals.de die Zeit vom 23. bis 26. Juli haargenau durchplanen. Der dortige Event-Guide macht es möglich, so viele der angebotenen Ereignisse wie möglich zu besuchen.



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