Swampland rockt das PlatzProjekt

Grafik: PlatzProjekt
Hannover. Stoner, Psychedelic und Postrock: Das Festival Swampland geht am Sonnabend, 11. Juli, auf dem Openspace am PlatzProjekt, Fössestraße 103, in die dritte Runde. Beginn ist um 16 Uhr, Einlass ab 15.30 Uhr. Bei Regen wird das Open Air nach innen ins Osco verlegt, die Adresse bleibt gleich.

Fünf Bands gestalten das Programm, das auf massive Gitarren, druckvolle Rhythmen und ausgedehnte Klangräume setzt. Mit dabei sind Fuzziebär, Aeon Temple, Der Neue Planet, Wasteland Haze und Polly. Damit bewegt sich der Abend zwischen rohem Stoner Rock, psychedelischen Passagen, Doom-Einflüssen und Postrock-Flächen.

Wasteland Haze aus Düsseldorf steht für instrumentale Musik ohne enge Genregrenzen. Das 2022 gegründete Trio verbindet schwere Stoner-Riffs mit der Langsamkeit des Doom und der Dynamik von Postrock und Post-Metal. Die Stücke setzen weniger auf klassische Songformeln als auf Wechsel zwischen Druck, Atmosphäre und psychedelischer Zuspitzung.

Aeon Temple bringt einen Sound mit, der aus Stoner Rock, Psychedelic Rock und Heavy Metal gespeist wird, sich aber immer wieder in andere Richtungen öffnet. In der Musik der Band aus dem Ruhrgebiet finden sich unter anderem Spuren von Jazz, Prog und Doom; auch fernöstlich gefärbte Klänge gehören zum Repertoire. Live setzt das Trio um Claus, Filzi und Ruhrbert auf Energie, Spannung und düstere Akzente.

Fuzziebär aus Braunschweig rückt den raueren Rand des Festivals in den Vordergrund. Die Band verbindet deutschsprachige Texte mit punkig gefärbtem Stoner Rock und viel Verzerrung. Aufgenommen wurde auch schon im eigenen Proberaum in Hannover, mit entsprechend direktem, ungeschliffenem Klang. Prägend für den Sound sind schwere Verstärker, Fuzz-Pedale und eine Vorliebe für wuchtige, kantige Riffs.

Tickets sind online im Vorverkauf von infield.live erhältlich und kosten 24 Euro, ermäßigt 20 Euro, gegebenenfalls zuzüglich Gebühren. R/HR
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