Am ersten Wochenende finden parallel auch die Finals mit 24 Sportarten und 143 Deutschen Meisterschaften statt. Die Wettkämpfe werden an vielen prominenten Orten ausgetragen, darunter der Opernplatz, das Steinhuder Meer und der Maschsee. Schon die Eröffnungsfeier hat es in sich: Die beginnt für beide Veranstaltungen um 16 Uhr am 22. Juli mit einem knapp 90-minütigen Showprogramm – auf einer schwimmenden Bühne auf dem Maschsee vor dem Nordufer.
Hannovers OB Belit Onay, Jens Palandt (beide Grüne), Erster Regionsrat der Region Hannover, und Daniela Behrens (SPD), Niedersachsens Ministerin für Sport, sprechen dann über beide Großveranstaltungen und deren Bedeutung für Hannover, das Umland und Niedersachsen. Finals-Geschäftsführer Hagen Boßdorf stellt zudem Sportarten und Sportstätten der Finals sowie ausgewählte Athletinnen und Athleten vor. HVG-Geschäftsführer André Lawiszus ordnet zudem die Bedeutung des 38. Maschseefestes für Hannover ein. Musikalische Gäste bei der Veranstaltung sind Fury in the Slaughterhouse, die auf der Gilde Parkbühne jüngst ihr neuestes Album „Changes“ vorgestellt haben, dann die Sängerin und Schauspielerin Lina Larissa Strahl (Bibi & Tina-Filme) sowie DJ KitCut.
Der Maschsee selbst ist dann Mittelpunkt der Finals von Donnerstag, 23. Juli, bis Sonntag, 26. Juli. An diesen Tagen fallen beim Kanu-Rennsport insgesamt zwölf Medaillenentscheidungen, mit dabei unter anderem Olympiamedaillengewinnerin Paulina Paszek aus Hannover. Am Freitag und Sonnabend tragen zudem die Ruderer ihre Deutschen Meisterschaften aus, am Start sind auch die Achter-Boote der Frauen und Männer. Während der Finalstage öffnet das Maschseefest bereits um 12 Uhr, sonst wie in den Vorjahren auch von Montag bis Sonnabend um 14 Uhr und sonntags um 12 Uhr.
„Maschseefest und die Finals – das wird dieses Jahr unser Sommermärchen in Hannover“, sagte OB Belit Onay bei der Programmvorstellung. Das alles müsse im Vorfeld gut und eng abgestimmt sein, aber das werde es. Erster Regionsrat Palandt, zurzeit oberster Verwaltungschef bei der Region Hannover, sagte, dass es wichtig sei, bei den Finals als Region zu denken.
„Die Begeisterung ist in den Kommunen angekommen. Steinhude und die Steinhuder Meer-Anrainer freuen sich auf die Veranstaltung“, so Palandt. Auf dem Steinhuder Meer finden vier Wassersport-Veranstaltungen statt: Coastal Rowing, Segeln, Triathlon und Windsurfen (Speed).
Das Sicherheits- und Verkehrskonzept der Stadt Hannover zum Maschseefest sieht unter anderem die Sperrung der westlichen Südstadt vor. Der Bereich zwischen Maschsee und Hildesheimer Straße wird zeitweise für Ortsfremde gesperrt. Die Sperrung gilt mittwochs und donnerstags von 17 Uhr bis 20 Uhr, freitags von 17 Uhr bis 22 Uhr sowie samstags von 17 Uhr bis 22:30 Uhr.
Die personenbesetzten Sperren sind nur mit einem Durchfahrtsschein passierbar, den die Stadt an die Südstadt-Anlieger verschickt. Während der Finals sind diese Sperrzeiten angepasst: Mittwoch ab 16 Uhr, Donnerstag und Freitag jeweils ab 14 Uhr und Sonnabend ab 12 Uhr. Das Arthur-Menge-Ufer wird zudem ab dem 20. Juli gesperrt, nur Fußgänger, Radfahrer und Busse dürfen bis Maschseeende passieren.