Das Bundesumweltministerium stuft die Asiatische Hornisse inzwischen als etablierte Art ein. Eine vollständige Eindämmung gilt damit als nicht mehr möglich. Die Region Hannover will die weitere Ausbreitung dennoch möglichst lange verzögern und beteiligt sich an der Bekämpfung der Art.
Die Asiatische Hornisse steht seit 2016 auf der Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung der Europäischen Kommission. Sie ernährt ihre Brut unter anderem mit Honigbienen sowie weiteren Insekten und Spinnen. Dadurch kann sie Auswirkungen auf heimische Ökosysteme und die Imkerei haben. Für Menschen gilt sie nach Angaben der Naturschutzbehörde nicht als gefährlicher als Bienen oder Wespen. Erkennbar ist die Asiatische Hornisse unter anderem an ihrer dunklen Körperfärbung, gelb-orangefarbenen Hinterleibsmusterungen und den auffällig gelben Füßen. Sichtungen von Primärnestern können per E-Mail an naturschutz@region-hannover.de gemeldet werden. Die Naturschutzbehörde bittet dabei möglichst um aussagekräftige Fotos oder Videos, damit die Nester fachgerecht entfernt werden können.