Im letzten Jahr gab es bei enercity swinging hannover gleich zwei Jubiläen zu feiern. Zum einen das 20-jährige Bestehen der Veranstaltung selbst und zum anderen das 200. Jubiläum des Hauptsponsors enercity. Auch in diesem Jahr gibt es etwas ganz Besonderes zu feiern. Der Jazz Club wird 60 Jahre jung. Was 1966 in einem Kohlekeller am Lindener Berg begann, ist heute eine international renommierte Veranstaltungsstätte, und auch enercity swinging hannover gilt mit seinen rund 40.000 Besuchern als das größte Open-Air-Jazz-Festival Norddeutschlands.
Das musikalische Programm für enercity swinging hannover bietet wieder viele Highlights und dank enercity ist der Eintritt wie immer frei. Es gibt also keinen Grund, dem traditionellen Freiluft-Event vor dem Neuen Rathaus fernzubleiben. Den Auftakt auf der Hauptbühne am 14. Mai gestaltet das Knut Richter Swingtett, traditionell gefolgt vom Gospelchor Hannover. Danach betritt die Big Band Berenbostel die Bühne auf dem Platz der Menschenrechte.
Im Anschluss gibt es offizielle Grußworte von Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende von enercity, sowie Dr. Vanessa Erstmann, Vorsitzende des Jazz Club Hannover. Am Nachmittag bringt die Lutz Krajenski Big Band gemeinsam mit Atrin Madani mit einem Roger-Cicero-Tribute bekannte Jazzklassiker auf die Bühne.
Ein Highlight des Tages bildet der Auftritt von Nik West, einer der prägendsten Musikerinnen der internationalen Funk- und Rockszene, bekannt durch Kooperationen mit Künstlern wie Prince und Lenny Kravitz. Der krönende Abschluss des Tages werden Botticelli Baby sein. Diese siebenköpfige Band aus Dortmund setzt mit ihrem Sound ein großes Ausrufezeichen im Line-Up. Ihre Musik bezeichnen sie selbst als Junk. Was das sein soll? Eine hochexplosive Fusion aus alten Jazzstilen wie Gypsy Jazz, Swing oder Hot Jazz, schweißtreibend kombiniert mit Pop, Blues, einer Prise Balkan-Sound und der bilderstürmerischen Ästhetik des Punks.
10.30-11.30 Uhr: