Kaum jemand bringt Schüler so sicher durchs Deutsch-Abi wie Michael Sommer. In Zusammenarbeit mit dem Reclam-Verlag spielt er mit Playmobilfiguren Werke der Weltliteratur nach – und vermittelt sie einfach, verständlich und sogar lustig. Im Interview spricht Sommer darüber, was Prüflinge in Niedersachsen aus der diesjährigen Abi-Lektüre lernen können.
Herr Sommer, Sie bereiten unzählige Schüler auf das Deutsch-Abitur vor. Welche Leistungskurse haben Sie denn belegt?
Dann war die Liebe zu Sprache und Literatur wohl schon früh vorhanden, das passt ja gut. Was soll Literatur denn bewirken?
Und Kleist?
Es stehen also auf jeden Fall wichtige Themen im Vordergrund. Gibt es zu den Problemen denn auch Lösungsansätze?
Ist dieses Buch denn mit so einer Message noch zeitgemäß?
Ebenfalls zum Thema zeitgemäß: Auf Ihrem Kanal sind ja mittlerweile auch Videos zu modernen Werken wie „22 Bahnen“ und „The Queen and I“ – sollte ein Abi Ihrer Meinung nach mehr Gegenwartsliteratur enthalten?
Gibt es zu Kleist und Keun denn schon Playmobilvideos?
Die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat neulich gesagt, die wichtigsten Qualitäten, die Schule vermitteln soll, sind Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit. Wird die Lektüre dem gerecht?
Sie meinen, zwischen den Zeilen zu lesen?
Zur Auseinandersetzung mit Literatur gehört im Abi ja vor allem auch das Schreiben. In Niedersachsen gibt es am Ende vier Aufgaben zur Auswahl: Die Schüler müssen analysieren, interpretieren, erörtern oder anhand von Material frei schreiben. Dazu kommen verschiedene Textarten: Lyrik, Prosa, Drama, Sachtext. Können Sie eine der Aufgaben besonders empfehlen?
Neben den Playmobilvideos zu allen genannten Werken gibt es von Michael Sommer aktuell noch zusätzliche Hilfe für alle, die Deutsch im Abitur haben: Das Lernposter „Pumpen fürs Deutsch-Abi“ (sommers-weltliteratur.de) unterstützt zu Hause bei der Vorbereitung.