Der knapp dreiminütige Film zeigt eindrücklich, wie eine junge Frau wiederholt mit beleidigenden und aggressiven Kommentaren konfrontiert wird – ein Beispiel für digitale Gewalt, die vor allem Frauen betrifft.
Gleichzeitig verweist der Clip auf mögliche Gegenstrategien. Statt Hasskommentare unbeantwortet stehen zu lassen oder weiter zu eskalieren, setzt die Stadt auf sogenannte „Counterspeech“: also bewusst sachliche, unterstützende Gegenrede in Online-Diskussionen.
Ziel ist es, Betroffene zu stärken und ein klares Zeichen gegen digitale Anfeindungen zu setzen.
„Der Clip beschreibt auf sehr reale und plastische Weise, welche schrecklichen Anfeindungen Frauen im Netz erleben müssen“, sagt Gleichstellungsbeauftragte Luisa Arndt. Oberbürgermeister Belit Onay betont: „Wenn wir von Solidarität sprechen, dann ist das nicht auf die reale Welt beschränkt. Verletzende und beleidigende Kommentare im Internet belasten die Betroffenen enorm. Es ist die Aufgabe von uns allen, dagegenzuhalten, wenn Menschen, und meistens sind es Frauen, verbal angegriffen werden – online wie offline.“