Das Fest, das in diesem Jahr bereits zum 25. Mal stattfindet, bietet darüber hinaus ein vielfältiges Programm rund um japanische Kultur. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Hermann erwartet die Gäste ein abwechslungsreicher Nachmittag mit traditionellen und modernen Einblicken: Von der japanischen Teezeremonie (Nodate) mit Kulturbotschafterin Hiroyo Nakamoto über Kampfkunstvorführungen wie Karate, Iaido oder Taido bis hin zu Mitmachangeboten wie Origami, Kalligrafie oder Shiatsu ist für viele Interessen etwas dabei. Auch Cosplay-Darbietungen, japanische Streetfashion, ein Go-Spiel sowie kreative Angebote für Kinder, etwa Keramikbemalen oder Kinderschminken, gehören zum Programm.
Getragen wird das Kirschblütenfest von einem breiten Netzwerk engagierter Akteure. Neben dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover beteiligen sich unter anderem deutsch-japanische Freundschaftsvereine, Kampfkunstschulen, Kulturinitiativen sowie zahlreiche Ehrenamtliche, die das Fest seit Jahren mitgestalten und weiterentwickeln.
Der Hiroshima-Gedenkhain selbst verleiht der Veranstaltung eine besondere Bedeutung: Die dort gepflanzten Kirschbäume erinnern an die Opfer des Atombombenabwurfs von 1945 und stehen zugleich für die Verbindung zwischen beiden Städten. Die Blütezeit wird so nicht nur zum Symbol für Frühling und Aufbruch, sondern auch für Erinnerung und Verständigung.
Das Kirschblütenfest findet am Sonntag, 26. April, von 14 bis 17.30 Uhr im Hiroshima-Gedenkhain auf der Bult, Janusz-Korczak-Allee, statt. Aufgrund der schwierigen Parksituation wird die Anreise mit Bus und Bahnen empfohlen mit der Linie 6 (Haltestelle: Bult / Kinderkrankenhaus auf der Bult) oder den Bus-Linien 800/128/134/373 (Haltestelle Menschingstraße/Kinderkrankenhaus auf der Bult). Bei schlechtem Wetter muss die Veranstaltung ausfallen. Aktuelle Informationen dazu gibt es online unter hannover.de sowie auf facebook.com/twincitieshannover.