Frische Kulinarik am See
Gastronomie auf dem Maschseefest ist komplett: Neu dabei sind unter anderem Tacos und vegane Spezialitäten

Anziehungspunkt beim Maschseefest: die Foodmeile.Foto: Kevin Münkel
Hannover. Vier neue kulinarische Konzepte bereichern das diesjährige Maschseefest: Mit veganen Spezialitäten, Panini, Tacos und Maultaschen erhält die Foodmeile ein deutlich erweitertes Profil. Wenn das Fest am Mittwoch, 22. Juli, beginnt, setzen die Veransatlter damit auf neue Impulse entlang des Wassers.

Die Foodmeile gilt als einer der dynamischsten Bereiche des Festes, weil ihre Stände jedes Jahr neu vergeben werden. 2026 zeigt sich dieser Ansatz besonders deutlich: Insgesamt 16 Anbieter präsentieren Speisen „auf die Hand“, die von klassischen Snacks bis zu anspruchsvolleren Streetfood-Ideen reichen. Die vier neuen Angebote bilden dabei den sichtbarsten Wandel und sollen das bestehende Sortiment ergänzen, nicht ersetzen. Mit ihrer Festlegung ist das gastronomische Konzept für das diesjährige Fest vollständig.

Verortet ist die Foodmeile wie gewohnt am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer sowie am Westufer unterhalb des Courtyard Hotels. Dort bündelt sich ein Angebot, das bewusst auf unkomplizierten Verzehr ausgerichtet ist und gleichzeitig Vielfalt zeigen soll. Diese Mischung aus Kontinuität und Erneuerung prägt auch die übrige Gastronomie rund um den See.

Viele der beteiligten Betriebe arbeiten über mehrere Jahre hinweg an ihren Konzepten. „Das erste Jahr ist immer ein Learning – im zweiten und dritten Jahr werden die Erfahrungen genutzt, um Angebote gezielt zu optimieren“, sagt Veranstaltungsleiter André Lawiszus. Damit bleibt ein großer Teil der Strukturen erhalten, während punktuell neue Ideen hinzukommen.

Der internationale Charakter des Maschseefests spiegelt sich weiterhin in der Aufteilung entlang der Ufer wider. Am Nordufer stehen unterschiedliche Länderküchen im Fokus, am Ostufer treffen hawaiianische Einflüsse auf moderne Fusion-Küche. Skandinavische Spezialitäten am Geibel und Streetfood an der Löwenbastion erweitern das Spektrum, während am Südufer unter anderem irisch geprägte Angebote vertreten sind. Im Westen ergänzen mediterrane Gerichte und Tapas das Gesamtbild.

Insgesamt stehen mehr als 4000 Sitzplätze zur Verfügung. Ergänzend planen zahlreiche Gastronomiebetriebe eigene Formate wie Themenabende, Tastings oder Brunchangebote.

Der Start des Festes erfolgt in diesem Jahr früher als üblich. Hintergrund ist die Abstimmung mit parallel stattfindenden Sportveranstaltungen der Finals 2026. In den ersten Tagen, von Mittwoch, 22. Juli, bis Sonntag, 26. Juli, öffnet das Nordufer bereits ab 12 Uhr, während der südliche Bereich wie gewohnt ab 14 Uhr zugänglich ist. Ab Montag, 27. Juli, läuft der Betrieb wieder im regulären Rhythmus bis in die Nachtstunden. RED
Druckansicht