Im Mittelpunkt stehen freies Spielen sowie angeleitete Bewegungsstationen wie Ballspiele, Parcours-, Balance- und Koordinationsangebote. Die Kinder können ohne Leistungsdruck verschiedene Bewegungsformen ausprobieren und positive Gemeinschaftserfahrungen sammeln. Umgesetzt wird das Projekt durch Studierende als Head-Coaches. Perspektivisch sollen auch jugendliche Sporthelferinnen und Sporthelfer aus benachbarten Schulen in die Umsetzung eingebunden werden und als Vorbilder aus dem Sozialraum wirken. Initiiert wurde das Projekt in Hannover von Jugend- und Sportdezernentin Susanne Blasberg-Bense. Gefördert wird „Open Sunday“ aus dem Hannoverfonds und die Maximilian May Stiftung.
„Mit dem Open Sunday schaffen wir ein offenes, kostenloses Bewegungsangebot direkt im Stadtteil. Gerade Kinder aus Familien ohne Vereinsanbindung erhalten so die Chance, Sport niedrigschwellig zu erleben, Selbstvertrauen zu entwickeln und Gemeinschaft zu erfahren. Der Hannover Fonds ermöglicht es uns, dieses wichtige Projekt gezielt in sozial herausgeforderten Quartieren umzusetzen“, betont Jugend- und Sportdezernentin Susanne Blasberg-Bense.
Auch die Schule begrüßt das neue Angebot ausdrücklich. Schulleiter Karsten Heilmann erklärt: „Open Sunday bringt Bewegung, Freude und Begegnung in unsere Sporthalle. Für viele Kinder ist das eine wichtige Gelegenheit, Sport ganz ohne Hürden zu erleben.“ Das Konzept „Open Sunday“ wird bereits erfolgreich in mehr als 20 Kommunen umgesetzt. In Hannover soll das Angebot nun regelmäßig stattfinden und langfristig weitere Kinder im Stadtteil erreichen.
Partner des Projekts sind die Landeshauptstadt Hannover, die Fritjof-Nansen-Grundschule sowie der Turn-Klubb zu Hannover (TKH).